de.wedoany.com-Bericht: Das kasachische Energieministerium erklärte kürzlich gegenüber der Nachrichtenagentur Interfax, dass der Dialog über die Richtung der Gasleitung Russland-Kasachstan-China weiterhin andauere. Die beteiligten Parteien würden Entwicklungskonzepte für die Gastransportroute prüfen und gleichzeitig die Diskussion über die technisch-wirtschaftlichen Parameter sowie die Umsetzungsbedingungen des Gasleitungsprojekts Ischim-Astana vorantreiben.
Im Jahr 2023 unterzeichneten die kasachische Regierung und das russische Unternehmen Gazprom ein strategisches Kooperationsabkommen, das sich auf die Zusammenarbeit in den Bereichen Gasversorgung und -transport konzentriert. Beide Seiten diskutierten parallel den Aufbau einer Pipeline-Infrastruktur mit einer Transportkapazität von 45 Milliarden Kubikmetern, wovon 10 Milliarden Kubikmeter für die Entwicklung der Infrastruktur im Nordosten Kasachstans und 35 Milliarden Kubikmeter für den Export nach China vorgesehen sind.
Im Oktober 2025 unterzeichneten Gazprom und Kasachstan ein Memorandum, das den Bau einer neuen Gashauptleitung von Russland nach Kasachstan vorantreiben soll. Diese Pipeline wurde bereits in das territoriale Planungsprogramm des russischen Föderationsgebiets für den Transportsektor aufgenommen. Sie ist für eine jährliche Transportkapazität von 10 Milliarden Kubikmetern und eine Kompressorstation mit einer Kapazität von 50 Megawatt ausgelegt.
Der kasachische Botschafter in Russland, Dauren Abayev, hatte zuvor erklärt, dass beide Seiten planen, die Gashauptleitung Ischim-Astana bis zum 1. Januar 2030 in Betrieb zu nehmen. Derzeit prüfen das kasachische Energieministerium und die russische Seite die technischen und wirtschaftlichen Parameter des Projekts und diskutieren die Umsetzungsbedingungen.
Kasachische Medien hatten zuvor berichtet, dass das Transit-Gasleitungprojekt Russland-Kasachstan-China möglicherweise abgesagt werde. Der Grund sei, dass Gazprom und die China National Petroleum Corporation (CNPC) bereits ein Memorandum unterzeichnet hätten, das den Bau der Pipeline „Sibirische Kraft 2“ sowie einer Transitpipeline durch die Mongolei plane.
Das kasachische Energieministerium hatte gehofft, durch das Pipelineprojekt Russland-Kasachstan-China die Entwicklung der Gasinfrastruktur im Nordosten des eigenen Landes voranzutreiben. Die nun fortgesetzte Förderung des entsprechenden Dialogs wird die regionale Gastransportstruktur weiter optimieren und die Zusammenarbeit im Gasbereich zwischen China, Russland und Kasachstan beeinflussen.
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