de.wedoany.com-Bericht: Der Geothermieentwickler ZeroGeo Energy GmbH (ZeroGeo) hat den Verkauf von Anteilen an seiner Tochtergesellschaft Geothermie Rupertiwinkel GmbH (GTR) angekündigt, wobei die Frist für unverbindliche Angebote auf den 4. Juni 2026 festgelegt ist. Diese Tochtergesellschaft hält derzeit die Entwicklungsrechte am Geothermiegebiet Ruperti II im Südosten des Bundeslandes Bayern, Deutschland, wo nachgewiesene geothermische Ressourcen mit einer Reservoirtemperatur von 150 °C vorliegen.
Der Anteilsverkauf umfasst die Übertragung mehrerer Kernvermögenswerte. Die GTR hält eine geothermische Erkundungslizenz über eine Fläche von 91 Quadratkilometern, die bis Juli 2027 gültig ist. Zur Infrastruktur gehören eine 5.000 Quadratmeter große Bohrstelle, die mit drei stillgelegten Bohrgeräten und einem 100 Meter langen 20-Zoll-Leitungsrohr ausgestattet ist. Darüber hinaus verfügt der Projektstandort über ein verrohrtes Bohrloch mit einer Kapazität von mehr als 6.000 Millionen Kubikmetern pro Tag, das direkt für die Entnahme oder Rückführung von geothermischer Energie genutzt werden kann.
Das Projekt befindet sich derzeit in einer entscheidenden Phase der Ressourcenerschließung und Anlagenintegration. Die Bohrstelle grenzt unmittelbar an den Gewerbepark Kirchanschöring und an bestehende Fernwärmenetze. Der Entwickler plant dort den Bau eines „grünen Energiezentrums“, das ein integriertes Geothermie-Heiz- und Kühlwerk, ein 10-MW-Batterie-Energiespeichersystem und ein Geothermieprojekt umfassen soll. Derzeit führt das Projektteam Verhandlungen über langfristige Wärmelieferverträge mit der Region Chiemgau-Rupertiwinkel, was den bevorstehenden Eintritt dieser geothermischen Ressource in die industrielle Nutzung und regionale Wärmeversorgung markiert.
Gemäß dem technologischen Entwicklungsplan hat die GTR eine Absichtserklärung mit dem dänischen Unternehmen Green Therma unterzeichnet, um den Einsatz einer geschlossenen geothermischen Lösung vor Ort zu prüfen. Das Projekt Ruperti II erfüllt bereits die Förderkriterien des Bundesprogramms „Effiziente Wärmenetze und geothermische Erkundung“ der deutschen Bundesregierung. Mit der Öffnung des virtuellen Datenraums für qualifizierte Interessenten zielt das Projekt darauf ab, durch die Einbindung externen Kapitals den Übergang von der geothermischen Erkundung zum integrierten Betrieb einer grünen Energieinsel zu beschleunigen.
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