de.wedoany.com-Bericht: Das deutsche Start-up Revolta hat ein auf Natrium-Ionen-Technologie basierendes Hochvolt-Batterie-Speichersystem für den Haushalt vorgestellt. Jedes Modul des Systems hat eine Kapazität von 2,0 kWh, und es können bis zu 10 Module parallel geschaltet werden, um eine Gesamtkapazität von 20 kWh zu erreichen.
Die Natrium-Ionen-Speichereinheit ist kompakt gestaltet mit den Abmessungen 284 mm × 186 mm × 260 mm und einem Gewicht von 19 kg. Die Modulkonfiguration kann je nach individuellem Bedarf flexibel angepasst werden, um das System zu erweitern.
Die Steuereinheit stellt die Schnittstelle zwischen Batterie und Wechselrichter bereit. Revolta gibt an, die Liste der kompatiblen Wechselrichtermodelle kontinuierlich zu erweitern, sobald die Hersteller die erforderlichen Zertifizierungen erteilen.
Laut dem Datenblatt des Unternehmens beträgt die Energiedichte des Systems 105 Wh/kg und die Nennspannung 450 V DC. Revolta zufolge variiert die Lade- und Entladeleistung je nach Ladezustand zwischen 0,6 kW und 1,2 kW.
Das Speichersystem hat einen Wirkungsgrad von über 95 %, eine Schutzart von IP65 und verfügt über mehrere Zertifizierungen. Die Geräuschemission liegt unter 40 dB, und der Standby-Verlust wird als sehr gering beschrieben.
Revolta gibt an, dass die Batterie im Standby-Modus mehr als ein Jahr ohne Aufladung auskommt.
Das Natrium-Ionen-Speichersystem ist für eine vereinfachte Installation ausgelegt; die Inbetriebnahme erfolgt über einen „Plug-and-Play-Over-the-Air"-Prozess, der über die Smartphone-App des Unternehmens oder eine Bluetooth-Verbindung durchgeführt werden kann.
Revolta hat sein Natrium-Ionen-Hausspeichersystem auf der diesjährigen Fachmesse The smarter E in München vorgestellt. Ein Unternehmenssprecher teilte pv magazine mit, dass die offizielle Markteinführung für September geplant sei und bereits mehrere Pilotprojekte geplant seien.
Das Unternehmen erhält täglich Anfragen von Endkunden, die in der Regel an geeignete lokale Installateure weitergeleitet werden. Revolta setzt auf das traditionelle dreistufige Vertriebsmodell vom Großhändler zum Installateur und hat bereits erste Gespräche mit Distributoren geführt. Das Unternehmen erwartet, dass sein Vertriebsnetz bis 2027 vollständig aufgebaut sein wird.
Das Unternehmen plant, sich zunächst auf den deutschen Markt zu konzentrieren und gleichzeitig die Expansion in andere europäische Länder vorzubereiten. Da das Hochvolt-Speichersystem direkt an den Wechselrichter und nicht an das Stromnetz angeschlossen wird, gibt es keine wesentlichen technischen Hürden für den Eintritt in andere Märkte.










