BP investiert 2,7 Millionen US-Dollar in Offshore-Explorationsrechte vor Namibia und kehrt in die Upstream-Öl- und Gasbranche zurück
2026-04-14 14:22
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de.wedoany.com-Bericht: Die britische Ölgesellschaft BP gab am 13. April bekannt, dass sie sich bereit erklärt hat, für 2,7 Millionen US-Dollar in bar 60 % der Betriebsanteile an drei Offshore-Explorationsblöcken vor Namibia von dem kanadischen Unternehmen Eco (Atlantic) Oil & Gas zu erwerben.BP investiert in namibische Offshore-Exploration

Die drei Blöcke liegen im Walvis-Becken nördlich des Orange-Beckens, wo vor Namibia bereits Offshore-Funde gemacht wurden. Shell und TotalEnergies haben im Orange-Becken mehrere kommerzielle Entdeckungen erzielt. Nach Abschluss der Transaktion wird Eco (Atlantic) Oil & Gas zusammen mit der namibischen National Oil Company die verbleibenden Anteile halten.

BP beschleunigt seine Rückkehr in das Upstream-Öl- und Gasgeschäft, nachdem es zuvor mit dem Einstieg in erneuerbare Energien Rückschläge erlitten hatte. Das Unternehmen hat zugesagt, bis Ende 2027 Vermögenswerte im Wert von 20 Milliarden US-Dollar zu veräußern und die Nettoverschuldung auf einen Bereich zwischen 14 und 18 Milliarden US-Dollar zu reduzieren. Investoren üben weiterhin Druck aus, um zu beweisen, dass die Strategie, von kohlenstoffarmen auf Öl- und Gasprojekte umzusteigen, die Aktionärsrenditen steigern kann.

Namibia strebt an, bis 2030 sein erstes Rohöl zu fördern, und hat sich zu einem globalen Hotspot für die Öl- und Gasexploration entwickelt. Das Walvis-Becken ist weniger erkundet, und in den von BP erworbenen Blöcken gibt es noch keine Bohrungen. Das von Shell im Orange-Becken entdeckte Graff-Ölfeld soll voraussichtlich 2029 in Produktion gehen und Reserven von etwa 500 Millionen Barrel Öläquivalent aufweisen. Die namibische National Oil Company hält an allen Offshore-Blöcken eine unentgeltliche Beteiligung („Carried Interest“) von 10 %.

Die Rückkehr nach Namibia schließt eine Lücke in BPs Offshore-Explorationsaktivitäten im südlichen Afrika. Die Nähe Namibias zum etablierten Markt Südafrikas könnte bei einer potenziellen kommerziellen Entdeckung den Zeitraum von der Exploration bis zur Produktion verkürzen. Das geologische Risiko im Walvis-Becken ist höher als im Orange-Becken, und die Ergebnisse der 3D-Seismikdatenerfassung und der ersten Erkundungsbohrungen werden über das Ausmaß der weiteren Investitionen von BP entscheiden.

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