3D Systems und Stratasys stellen neue additive Fertigungshardware und Materialien vor
2026-04-15 11:46
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de.wedoany.com-Bericht: Auf der RAPID + TCT Branchenveranstaltung 2026 haben 3D Systems und Stratasys jeweils mehrere technologische Updates für die Fertigung vorgestellt. Diese Fortschritte umfassen industrielle 3D-Druckgeräte, Prozesskontrollsoftware und Hochleistungsmaterialien und zielen darauf ab, die Produktionseffizienz und Bauteilgenauigkeit in Fabrikumgebungen zu steigern.

3D Systems präsentierte sein nächstes Stereolithographie-System SLA 825 Dual. Im Vergleich zum Vorgängermodell bietet dieses System ein um 22 % vergrößertes Bauraumvolumen und eine um 25 % erhöhte Baugeschwindigkeit, wodurch es den Anforderungen von Hochauslastungsumgebungen wie dem Motorsport oder der Herstellung präziser Prototypen gerecht wird. Im Bereich der Softwarekontrolle führte 3D Systems die lokale Softwareplattform namens AddiTrak ein. Dr. Jeff Graves, President und CEO von 3D Systems, erklärte: „Wir zeigen, wie sich diese Investitionen in produktionszentrierte Lösungen übersetzen – von Hochdurchsatz-Stereolithographie bis hin zu vernetzten Softwareplattformen, die die Transparenz und Kontrolle über die gesamte Fabrikumgebung verbessern.“ Die Plattform ermöglicht die zentrale Überwachung des Betriebszustands einer Geräteflotte und unterstützt Industriekommunikationsprotokolle wie MTConnect.

Stratasys erweiterte seine PolyJet-Produktlinie mit dem J850 Core-Drucker. Das System ist auf die Anforderungen von Ingenieurteams für funktionale Prototypenherstellung ausgelegt und senkt durch eine optimierte Konfiguration die Einstiegshürde, was es für die Herstellung von Vorrichtungen, Halterungen und verschiedenen Gehäusekomponenten geeignet macht. In Bezug auf die Softwareintegration plant Stratasys, in Zusammenarbeit mit Partnern neue Additive-Anwendungspakete einzuführen, die direkt in die GrabCAD-Software eingebettet werden. Darüber hinaus führt die Origin P3-Plattform die messbasierte Warping Adaptive Modeling (WAM)-Technologie ein, die mithilfe von Dimensionsdaten Verformungen während des Produktionsprozesses automatisch korrigiert.

Im Bereich der Materialentwicklung stellte Stratasys mehrere neue Produkte vor, darunter das feuchtigkeitsbeständige SLA-Material Somos WaterShed White, das für verlängerte Produktionsläufe geeignete ULTEM 1010-Filament sowie das biozertifizierte P3 MED Silicone 25A Silikon. Rich Garrity, President und Chief Business Officer von Stratasys, betonte: „Ob es um schnellere Designtools oder die Produktion von Hochleistungsbauteilen geht – wir bieten Teams praktische Wege, um additive Fertigung jeden Tag wirksam einzusetzen.“ Die Einführung dieser Materialien erweitert die Anwendungsgrenzen der additiven Fertigung in den Bereichen Medizin, Luftfahrt und industrieller Präzisionsteile weiter.

Durch diese koordinierten Updates von Hardware und Software streben beide Unternehmen danach, die additive Fertigung noch tiefer in automatisierte Fabrikprozesse zu integrieren.

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