ExxonMobil treibt Erdgasentwicklung in Zypern voran, Pegasus-Feld erhält kommerzielle Bestätigung
2026-04-16 09:19
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de.wedoany.com-Bericht: ExxonMobil verzeichnet Fortschritte bei der Erdgaserkundung vor der Küste Zyperns. Die Entdeckung Pegasus wurde als kommerziell machbar bestätigt, die kombinierten Reserven der beiden Felder belaufen sich auf etwa 7 Billionen Kubikfuß.Pegasus-Feld

Das Glaucus-Feld wurde 2019 erstmals entdeckt, die Evaluierungsbohrung wurde 2022 abgeschlossen. Das Pegasus-Feld wurde im Juli 2025 bestätigt, erste Daten zeigen eine Gasschichtdicke von etwa 350 Metern. Öffentlichen Informationen zufolge hält ExxonMobil eine 60%ige Betriebsbeteiligung an Block 10, QatarEnergy hält die verbleibenden 40%.

Der zyprische Energieminister Michalis Damianos erklärte auf der Jahresarbeitspressekonferenz, dass das Konsortium innerhalb eines Jahres einen Entwicklungsplan vorlegen muss, bevor es in die Phase der endgültigen Investitionsentscheidung eintritt. Wenn der Zeitplan eingehalten wird, könnten die Felder Glaucus und Pegasus um 2033 in Produktion gehen.

John Adil, Vizepräsident für globale Exploration bei ExxonMobil, sagte im Januar, die geschätzten Reserven der beiden Felder lägen zwischen 6 und 9 Billionen Kubikfuß. Die Daten würden nach Abschluss der Evaluierungsbohrung für Pegasus präzisiert. Die Evaluierungsbohrung ist für 2027 geplant, danach folgt die FEED-Phase (Front-End Engineering Design). Die endgültige Investitionsentscheidung wird voraussichtlich vor 2030 getroffen.

Damit sind in der ausschließlichen Wirtschaftszone Zyperns vier kommerzielle Gasfelder bestätigt. Die anderen beiden sind Aphrodite in Block 12 und Kronos in Block 6. Für das Aphrodite-Feld wurde am 30. März in Kairo ein Abkommen über den Entwicklungsplan unterzeichnet, das Gas soll nach Ägypten transportiert werden. Die endgültige Investitionsentscheidung für das Kronos-Feld wird voraussichtlich noch in diesem Jahr getroffen.

Die Entwicklungszyklen für Offshore-Erdgas im östlichen Mittelmeer sind in der Regel lang. ExxonMobil bewertet derzeit parallel Exportwege für die Gasfelder, darunter Unterwasserpipelines zu den ägyptischen Verflüssigungsanlagen in Idku oder Damietta. Der Fortschritt bei Glaucus und Pegasus wird Zypern weiter in das regionale Energieversorgungsnetz integrieren.

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