de.wedoany.com-Bericht: Rumänische Stromerzeuger treiben Batteriespeicherprojekte im Gigawatt-Maßstab voran, die entweder in bestehende Kraftwerke integriert, als Hybridanlagen oder eigenständig gebaut werden sollen. Das staatliche Wasserkraftunternehmen Hidroelectrica steht kurz vor der Inbetriebnahme eines Batteriespeichersystems an seinem Windpark Nord-Crucea und hat gleichzeitig eine Ausschreibung für ein 200-MW-Batterieprojekt am Wasserkraftwerk Eisernes Tor 2 (Porțile de Fier II) gestartet. Zudem plant es Batterieanlagen für mehrere Wasserkraftwerke.
Der rumänische Batteriespeichermarkt entwickelt sich rasant, begünstigt durch einen Solarboom und starke Strompreisschwankungen, einschließlich negativer Preise innerhalb eines Tages. Daten der Internationalen Agentur für Erneuerbare Energien zeigen, dass die installierte Photovoltaik-Kapazität des Landes Ende letzten Jahres 6,24 GW betrug und damit nahe an der Wasserkraftkapazität lag. Subventionen, lokale Fertigung und sinkende Gerätekosten fördern ebenfalls die Zunahme von Batteriespeicherprojekten.
Hidroelectrica treibt Batteriespeicherprojekte mit einer Gesamtkapazität von 3,1 GWh voran. In Kürze wird ein 72-MWh-System in Betrieb genommen, das in den Windpark integriert wird. Das Unternehmen hat auch eine Ausschreibung für ein 64-MW-/256-MWh-Batterieprojekt am Wasserkraftwerk Eisernes Tor 2 gestartet, um Netzausgleichsdienste bereitzustellen. Wie Profit.ro berichtete, hat das Projekt einen Wert von etwa 3,1 Milliarden Rumänischen Leu (ohne MwSt.), und der Vertragsabschluss ist bis Ende dieses Monats geplant.
Darüber hinaus hat das türkische Unternehmen Güriş im Westen Rumäniens ein 98,6-MW-Batteriespeichersystem mit einer Kapazität von 196,4 MWh fertiggestellt. Es erhielt einen Zuschuss von 10,7 Millionen Euro vom Energieministerium. Das Projekt hat einen Wert von 1,689 Milliarden Rumänischen Leu. Das israelisch kontrollierte Unternehmen Heliolux hat in Siebenbürgen ebenfalls eine Genehmigung für den Bau einer Batterieanlage erhalten, die einen 92-MW-Solarpark ergänzen soll.
Das österreichische Unternehmen Kraftfeld Energy sucht Investoren für ein Hybridkraftwerk. Der slowenische Alfi Green Fund hat 65 % der Projektgesellschaft übernommen und ist für ein Projekt mit einem 126-MW-Solarkraftwerk und einem 200-MWh-Batteriespeichersystem verantwortlich.
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