IEA: Schiffsfahrt durch die Straße von Hormus beeinträchtigt – Beinahe 20 % des weltweiten LNG-Angebots vom Markt genommen – Starker Preisanstieg in wichtigen Importregionen
2026-04-27 15:57
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de.wedoany.com-Bericht: Am 24. Oktober Ortszeit zeigte der neueste vierteljährliche Erdgasmarktbericht der Internationalen Energieagentur (IEA), dass die Lage im Nahen Osten den Ausblick für den globalen Erdgasmarkt deutlich verändert hat. Anhaltende Versorgungsengpässe und Schäden an der Infrastruktur verstärken die Preisvolatilität und verzögern die Entspannung des Gleichgewichts zwischen Angebot und Nachfrage auf dem globalen Erdgasmarkt.

Der Bericht wies darauf hin, dass die Beeinträchtigung der Schifffahrt durch die Straße von Hormus seit Anfang März beispiellose Unsicherheit verursacht hat und nahezu 20 % des weltweiten Angebots an verflüssigtem Erdgas (LNG) vom Markt genommen wurde. Dies löste starke Preissteigerungen in den wichtigsten Importregionen aus. Während der heftigen Marktschwankungen im März stiegen die Erdgaspreise in Asien und Europa auf den höchsten Stand seit Januar 2023, was zu einem Rückgang der Gasnachfrage in den wichtigsten LNG-Importmärkten führte.

Der Bericht stellte weiterhin fest, dass diese Krise über die kurzfristigen Auswirkungen hinaus auch die mittelfristigen Marktaussichten beeinflussen wird. Die Schäden an der LNG-Infrastruktur Katars werden voraussichtlich das künftige Angebotswachstum schwächen und die ursprünglich erwartete weltweite Ausbauwelle der LNG-Kapazitäten um mindestens zwei Jahre verzögern. Die Kombination aus kurzfristigen Angebotsverlusten und verlangsamtem Kapazitätsausbau könnte zwischen 2026 und 2030 zu einem kumulierten Rückgang des LNG-Angebots um rund 120 Milliarden Kubikmeter führen. Obwohl neue Verflüssigungsprojekte in anderen Regionen diese Verluste voraussichtlich schrittweise ausgleichen werden, könnte die Marktanspannung bis 2026 und 2027 anhalten.

Der Bericht betont, dass die Sicherheit der weltweiten Erdgasversorgung durch ausreichende Investitionen entlang der gesamten LNG-Wertschöpfungskette und durch verstärkte internationale Zusammenarbeit zwischen Produzenten und Konsumenten verbessert werden sollte. Gleichzeitig wird darauf hingewiesen, dass für Erdgasimportländer der Aufbau eines diversifizierten Portfolios an langfristigen Verträgen dazu beitragen kann, das Risiko von Preisschwankungen in Zeiten von Marktstörungen abzufedern.

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