de.wedoany.com-Bericht: Forscher der Universität Birmingham haben ein Verfahren entwickelt, um mithilfe eines Perowskit-Katalysators Wasserstoff bei niedrigeren Temperaturen zu erzeugen. Das Forschungsteam gibt an, dass die thermochemische Wasserspaltung in einem Temperaturbereich von 150 °C bis 500 °C durchgeführt werden kann, was im Vergleich zu den für herkömmliche Verfahren erforderlichen 1300 °C bis 1500 °C eine Temperatursenkung um etwa 500 °C bedeutet.
Der Katalysator mit der Bezeichnung BNCF100 besteht aus Barium, Niob, Calcium und Eisen – Materialien, die leicht verfügbar und ungiftig sind. Er blieb über zehn Produktionszyklen hinweg stabil, und Röntgenbeugungsanalysen zeigten nur geringe strukturelle Veränderungen. Professor Yulong Ding, der die Studie leitete, wies darauf hin, dass die niedrigeren Temperaturen es ermöglichen, den Wasserstoffproduktionsprozess mit Strom aus erneuerbaren Energieanlagen oder industrieller Abwärme zu betreiben. Große Mengen Abwärme aus Branchen wie der Stahl- und Zementindustrie könnten als Wärmeeintrag dienen.
Eine Kostenanalyse zeigt, dass dieses Verfahren günstiger ist als die Produktion von blauem Wasserstoff aus Methan oder die Elektrolyse zur Erzeugung von grünem Wasserstoff, insbesondere in Regionen mit niedrigen Strompreisen wie Australien. Die Studie wurde in Zusammenarbeit zwischen der Universität Birmingham und der University of Science and Technology Beijing durchgeführt. Die Universität Birmingham hat ein Patent für die Anwendung des BNCF-Katalysators in der Niedertemperatur-Wasserspaltung angemeldet und sucht Partner für die Vermarktung in Großbritannien und Europa. Professor Ding fasste zusammen: „Unsere Forschung hat einen Katalysator entdeckt, der bei relativ niedrigen Temperaturen große Mengen Wasserstoff erzeugt, und erste technisch-ökonomische Studien zeigen, dass die Kosten wettbewerbsfähig sind."
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