de.wedoany.com-Bericht: Eine Machbarkeitsstudie für ein 12-stöckiges Wohnmietgebäude in Dartmouth, Nova Scotia, Kanada, die Massivholzbauweise mit Betonbauweise verglich, brachte für das Entwicklungsteam überraschende Ergebnisse. Die Studie zeigt, dass die Massivholzbauweise 8,39 % teurer ist als Beton, diese Differenz jedoch durch eine verkürzte Bauzeit und andere Faktoren verringert werden kann.

Joe Nickerson, Vizepräsident des Projektentwicklers Sidewalk Real Estate Development, erklärte, die Bauzeit in Massivholzbauweise könne um zwei Monate verkürzt werden, und es gebe sogar einen klaren Weg, die Fertigstellung im Vergleich zur Betonbauweise um vier bis sechs Monate vorzuziehen. Gleichzeitig seien die Fundamente leichter, was ebenfalls einige Kosten einspare.
Nickerson betonte: „Dies ist keine einseitige, auf Theorien basierende Sichtweise, sondern ein reales Projekt, das wir vorantreiben wollen. Wir freuen uns, dass diese Studie eine Diskussion über die tatsächlichen Kosten realer Projekte anstoßen kann." Obwohl für den speziellen Mietwohnungsbau die Massivholzbauweise bevorzugt wird, erklärte der Entwickler, dass noch eine Reihe von Hürden überwunden werden müssten, bevor noch in diesem Jahr eine endgültige Entscheidung getroffen werden könne.
Die Studie ergab, dass die Kosten für Fenster, Fassaden und Gebäudetechnik bei beiden Varianten gleich hoch sind, es jedoch deutliche Unterschiede bei den Prämien für die Bauleistungsversicherung gibt. Bei der Betonvariante liegen die Prämien zwischen 250.000 und 475.000 US-Dollar, bei der Massivholzbauweise sind es 475.000 bis 750.000 US-Dollar. Die Studie weist zudem darauf hin, dass durch BIM-Technologie die Effizienz der Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Gewerken gesteigert werden kann. Sollte letztlich die Holzbauweise gewählt werden, wäre dieses Hochhaus das erste Massivholzgebäude mit mehr als sechs Stockwerken in der kanadischen Atlantikregion.
Nach konservativen Schätzungen von Sidewalk könnte die Massivholzbauweise durch etwas höhere Mieten und einen früheren Einzugstermin kostentechnisch nahezu mit der Betonbauweise gleichziehen. Dabei läge die monatliche Miete für eine Wohneinheit mit sichtbaren Holzelementen nur etwa 50 US-Dollar über der einer Standardeinheit. Nickerson sagte: „Da viele Menschen finanziell stark belastet sind, glauben wir nicht, dass sie monatlich viel zusätzliches Geld für die Miete ausgeben können."
Zu den derzeit entscheidenden Faktoren für die Materialwahl gehören die Frage, ob eine Genehmigung für die Erhöhung der Gebäudehöhe von 10 auf 12 Stockwerke erteilt wird und ob Bundesmittel zur Deckung der anfänglichen Investitionsausgaben für die modulare Vorfertigung bereitgestellt werden. Nickerson ergänzte, dass die Massivholzbauweise geringere graue CO₂-Emissionen verursache und weniger Baulärm und -verschmutzung mit sich bringe, was mit der Dekarbonisierungsstrategie und dem gemeinschaftsorientierten Entwicklungsansatz des Unternehmens im Einklang stehe. Für das Projekt ist Pilot Build Co. für die Erstellung der Baukosten- und Terminpläne verantwortlich, WoodWorks Atlantic finanziert die Studie, und ASPECT Structural Engineers sowie Fathom Studio übernehmen die Tragwerksplanung bzw. die architektonische Gestaltung.
Dieser Artikel wurde von Wedoany übersetzt und bearbeitet. Bei jeglicher Zitierung oder Nutzung durch künstliche Intelligenz (KI) ist die Quellenangabe „Wedoany“ zwingend vorgeschrieben. Sollten Urheberrechtsverletzungen oder andere Probleme vorliegen, bitten wir Sie, uns unverzüglich zu benachrichtigen. Wir werden den entsprechenden Inhalt umgehend anpassen oder löschen.
E-Mail: news@wedoany.com










