de.wedoany.com-Bericht: Die vom japanischen Ministerium für Wirtschaft, Handel und Industrie (METI) zusammengestellte vorläufige Produktionsstatistik zeigt, dass die Produktion der drei Basismetalle Kupfer, Blei und Zink im Fiskaljahr 2025 im Vergleich zum Vorjahr zurückgegangen ist. Bei der Kupferproduktion drosselten einige Hüttenwerke aufgrund verschlechterter Bedingungen beim Erzeinkauf ihre Produktion, wodurch die Jahresmenge nach 14 Jahren wieder unter die Marke von 1,5 Millionen Tonnen fiel. Bei der Zinkproduktion sank die Menge – unter anderem bedingt durch den vollständigen Ausstieg von Toho Zinc aus dem Zinkschmelzgeschäft Ende März 2025 – erstmals seit fast 60 Jahren unter 400.000 Tonnen. Auch die Produktion von Elektrolytblei ging zurück und setzte damit den allgemeinen Abwärtstrend bei den Basismetallen fort.
Der starke Rückgang der Kupferproduktion im Fiskaljahr 2025 steht in direktem Zusammenhang mit der Betriebslage der Hüttenunternehmen. Bei mehreren Hütten kam es aufgrund von temporären Anlagenausfällen und planmäßigen Jahresrevisionen zu phasenweisen Kapazitätsbeschränkungen. Hinzu kamen verschlechterte Beschaffungsbedingungen für Kupferkonzentrat und ein erhöhter Druck bei der Erzversorgung, was einige Unternehmen zu einer aktiven Reduzierung des Produktionsumfangs veranlasste. Diese Faktoren führten gemeinsam dazu, dass die Kupferproduktion erstmals seit 2019 unter 1,5 Millionen Tonnen sank und damit den vorherigen zweijährigen Wachstumstrend durchbrach.
Bei der Zinkproduktion hatte der Ausstieg von Toho Zinc aus dem Zinkschmelzgeschäft Ende März 2025 direkte Auswirkungen auf die Angebotsstruktur der Branche. Dieser Kapazitätsabbau führte in Verbindung mit Anpassungen in anderen Schmelzprozessen zu einem weiteren Rückgang der jährlichen Gesamtproduktion von Zink auf den niedrigsten Stand seit fast 60 Jahren. Im Vergleich zu den deutlichen Rückgängen bei der Kupfer- und Zinkproduktion ging die Elektrolytbleiproduktion parallel zurück, was die allgemeinen Herausforderungen widerspiegelt, vor denen die Basismetallhüttenindustrie in diesem Jahr stand.
Betrachtet man die Entwicklung der letzten Jahre, so zeigt sich ein Wandel in der Produktionslandschaft der japanischen Basismetalle. Die Kupferproduktion verzeichnete nach einem sechsjährigen Wachstumszyklus erstmals einen Rückgang, während die Zinkindustrie vor einer tiefgreifenderen strukturellen Anpassung steht. Die vom METI zusammengestellten vorläufigen Daten zeigen zudem, dass die Produktion aller drei Metalle das Niveau des Vorjahres nicht erreichte, was neue Variablen für das Gleichgewicht von Angebot und Nachfrage in den entsprechenden Industrieketten mit sich bringt.
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