Kolumbien genehmigt Explorationsphase für Geothermieprojekt Nereidas mit einer Kapazität von 50–100 MW
2026-05-22 10:48
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de.wedoany.com-Bericht: Das kolumbianische Umweltministerium hat die Umweltverträglichkeit für die Explorationsphase des Geothermieprojekts Nereidas genehmigt, das vom staatlichen Ölkonzern Ecopetrol, Baker Hughes und dem Versorgungsunternehmen CHEC vorangetrieben wird. Dieser Fortschritt könnte dazu beitragen, in dem Andenstaat eine neue, wetterunabhängige erneuerbare Energiequelle zu erschließen. Das Projekt liegt im Ruiz-Vulkanmassiv im Departamento de Caldas und ist das erste groß angelegte Geothermie-Explorationsvorhaben in Kolumbien.Geothermieprojekt Nereidas im Ruiz-Vulkanmassiv

Das Umweltministerium erklärte, es habe die teilweise und bedingte Nutzung eines geschützten Waldreservats außerhalb des Nationalparks ausschließlich für Explorationsarbeiten genehmigt, wobei Auflagen in Bezug auf Umweltschutz, ökologische Wiederherstellung und Wassermanagement zu erfüllen sind. Für Kolumbien, wo die Wasserkraft in den letzten Jahren etwa zwei Drittel bis 70 Prozent der Stromerzeugung ausmachte, könnte Geothermie eine emissionsarme Grundlaststromquelle bieten, die weniger anfällig für Niederschlagsschwankungen ist.

Ecopetrol und seine Partner erklärten bei der Ankündigung ihrer Allianz im Jahr 2023, dass das Projekt Nereidas letztlich zwischen 50 und 100 Megawatt erneuerbaren Strom erzeugen könnte – genug, um über 250.000 Haushalte zu versorgen. Das Umweltministerium gab zudem bekannt, dass es neue Umweltreferenzbedingungen für Geothermie-Explorations- und -Erschließungsprojekte veröffentlicht habe, die die technischen, ökologischen und sozialen Anforderungen für die Branche festlegen. Ein Entwurf zur Aktualisierung dieser Regeln war bereits Anfang des Jahres zur Stellungnahme veröffentlicht worden.

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