Britische Regierung ergreift Maßnahmen zur Eindämmung des Unterwasserlärms bei der Offshore-Windenergie
2025-01-24 14:49
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Das britische Ministerium für Umwelt, Ernährung und Landwirtschaft (Defra) hat neue Maßnahmen vorgestellt, die den Unterwasserlärmpegel beim Bau von Offshore-Windkraftprojekten reduzieren sollen.

Die Maßnahmen sind Teil des Reformprogramms der Regierung zur Reduzierung des Offshore-Lärms und zur Beschleunigung des Baus neuer Offshore-Windkraftprojekte, insbesondere in ökologisch sensiblen Gebieten. Die Regierung hat mit entsprechenden Programmen und Industrievertretern zusammengearbeitet, um leisere Technologien zur Bombenräumung zu testen und zu entwickeln und Lärmgrenzwerte auszuloten.

Defra verlangt von den Betreibern, standardmäßig geräuscharme Verarbeitungsmethoden zu verwenden und nur in besonderen Fällen auf laute Explosionen höherer Ordnung zurückzugreifen. Darüber hinaus müssen die Projektentwickler bei der Errichtung von Windkraftanlagen eine deutliche Reduzierung des Unterwasserlärms nachweisen, und künftig soll es eine öffentliche Konsultation zu Lärmgrenzwerten geben.

Marineministerin Emma Hardie sagte: „Während wir die Offshore-Windenergie ausbauen und Großbritannien zu einer Supermacht für saubere Energie machen, müssen wir die gefährdeten Tiere in unseren Ozeanen schützen. Diese neuen Maßnahmen unterstützen den Ausbau der Offshore-Windenergie dort, wo sie benötigt wird, und sorgen gleichzeitig dafür, ein echter Unterschied. Es sollten angemessene Änderungen vorgenommen werden, um unnötigen Schaden für das Unterwasserleben zu vermeiden.“

Defra wies darauf hin, dass diese Maßnahmen nicht nur die Auswirkungen gewaltiger Explosionen und Rammschäden auf gefährdete Meeresarten und kommerzielle Fischbestände milderten, sondern auch durch übermäßigen Lärm bedingte Bauverzögerungen verhinderten.

Christina Pratt, Meeresplanungsbeauftragte des Wildlife Trust, begrüßte den Schritt und sagte, der neue Ansatz sei angesichts des zunehmenden Drucks auf das Meeresleben von entscheidender Bedeutung.

Darüber hinaus hat das niederländische Unternehmen IQIP im September 2024 eine neu entwickelte Pfahltechnologie in Betrieb genommen, mit der die größten Einzelpfähle installiert werden können und gleichzeitig die Lärmschutzanforderungen erfüllt werden. Die Technologie verwendet große Wassertanks und Pufferzylinder, um die Aufprallzeit zu verlängern und die Aufprallkraft zu verringern.

Mit der zunehmenden Verbreitung der Offshore-Windenergie in Großbritannien wird die Umsetzung dieser Maßnahmen und Technologien dazu beitragen, ein Gleichgewicht zwischen der Nutzung sauberer Energie und dem Schutz der Meeresumwelt herzustellen und eine nachhaltige Entwicklung im Offshore-Windenergiesektor zu fördern.

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