de.wedoany.com-Bericht: Die BMW Group hat eine Zusammenarbeit mit Mistral AI angekündigt, um künstliche Intelligenz in der Crashsimulation einzusetzen. Ziel ist es, die Qualität, Präzision und Geschwindigkeit der Fahrzeugsicherheitsprozesse zu optimieren und die Grundlage für die Ausweitung dieser Technologie auf andere Bereiche der Fahrzeugentwicklung zu schaffen.

In der Automobilindustrie ist die Fähigkeit, große Datenmengen zu verarbeiten und präzise Vorhersagemodelle zu erstellen, zu einem entscheidenden Wettbewerbsfaktor geworden. Die BMW Group führt wöchentlich Tausende von Crashsimulationstests durch, um das strukturelle Verhalten von Fahrzeugen zu bewerten und Sicherheitsstandards vor der tatsächlichen Fertigung zu gewährleisten. Die über Jahre gesammelten historischen Daten des Unternehmens übersteigen bereits 1 Petabyte.
Franz Decker, Chief Information Officer und Senior Vice President der BMW Group, erklärte, dass durch die Kombination von Ingenieursdatensätzen mit den Modelltraining-Fähigkeiten von Mistral AI spezialisierte künstliche Intelligenz aufgebaut werde, die komplexe Entwicklungsaufgaben unterstützen könne. Im Gegensatz zu allgemeinen Modellen konzentriert sich diese Zusammenarbeit auf Systeme, die die Fahrzeugtechnikprozesse verstehen. Diese Entwicklungsergebnisse werden als Large Industrial Models (LIM) bezeichnet.
Die Large Industrial Models (LIM) werden mit Informationen aus Simulationen, Sicherheitstests und Fahrzeugentwicklungsprozessen trainiert, sodass Fachwissen direkt in die KI-Modelle integriert wird. Dieser Ansatz hilft, komplexe Muster zu erkennen, die Ergebnisanalyse zu beschleunigen und die Entscheidungsfindung bei der Entwicklung und Validierung neuer Fahrzeuge zu verbessern. Die Zusammenarbeit stärkt das technologische Innovationsökosystem der BMW Group und eröffnet Möglichkeiten für die Anwendung in anderen Bereichen der Wertschöpfungskette, wie Fertigung und Produktionsprozessoptimierung.
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