de.wedoany.com-Bericht: Nachrichten vom 2. Juni: WeChat arbeitet mit Smartphone-Herstellern wie Huawei, Honor, Xiaomi, OPPO und vivo zusammen, um die A2A-Assistent-Funktion einzuführen. Nutzer können über den Sprachassistenten ihres Telefons WeChat-Sprachanrufe oder Videoanrufe tätigen oder Nachrichten an bestimmte Freunde senden. Die entsprechenden Funktionen werden schrittweise freigeschaltet.
Die Kernveränderung dieser Funktion besteht darin, dass zwischen dem KI-Assistenten des Smartphone-Herstellers und WeChat eine klarere Zusammenarbeit als intelligente Agenten entsteht. Nach den bereits veröffentlichten Informationen steht A2A für Agent-to-Agent. Der KI-Assistent des Herstellers sendet Anweisungen an WeChat, WeChat führt diese aus und gibt die Ergebnisse zurück. Der Nutzer muss nicht zuerst die WeChat-App öffnen, Kontakte suchen, einen Chat- oder Anruffenster öffnen, sondern kann einige WeChat-Operationen direkt über den System-Sprachassistenten durchführen. Für Smartphone-Hersteller bedeutet dies, dass der systemweite intelligente Agent nicht mehr nur bei grundlegenden Aufgaben wie Wetterabfragen, Weckereinstellungen oder App-Öffnungen bleibt, sondern in die tatsächlichen Interaktionsabläufe von hochfrequent genutzten Drittanbieter-Apps eintaucht. Für WeChat wiederum können Funktionen wie Videoanrufe und Nachrichtenversand über den A2A-Mechanismus an den Sprachzugang des Endgeräts angebunden werden, was sich weiter an die KI-nativen Interaktionserlebnisse anpasst, die Smartphone-Hersteller derzeit vorantreiben.
Derzeit unterstützen einige Modelle von Honor diese Funktion bereits als erste. Nachdem Nutzer den YOYO-Agenten auf eine bestimmte Version aktualisiert und WeChat auf die neueste Version gebracht haben, können sie über YOYO-Sprachbefehle WeChat-Nachrichten, WeChat-Sprachanrufe und WeChat-Videoanrufe tätigen.
Nach der Einführung der A2A-Funktion wird sich der Wettbewerbsschwerpunkt der KI-Assistenten auf Smartphones von „Fragen beantworten können“ zu „Apps aufrufen können, um Aufgaben zu erledigen“ verlagern. Bisher war die Fähigkeit von Sprachassistenten, in Drittanbieter-Apps zu operieren, lange Zeit eingeschränkt. Viele Funktionen erforderten manuelle Autorisierung, Weiterleitung und Bestätigung durch den Nutzer, was die tatsächliche Nutzungserfahrung leicht unterbrechen konnte. WeChat, als eine der zentralsten Kommunikations- und Social-Media-Anwendungen im chinesischen mobilen Internet, könnte, wenn seine Nachrichten- und Anruffunktionen unter einem doppelten Autorisierungsmechanismus für den Smartphone-Agenten geöffnet werden, dem KI-Assistenten auf dem Endgerät häufigere und notwendigere Nutzungsszenarien bieten. Hersteller wie Huawei, Honor, Xiaomi, OPPO und vivo haben in den letzten Jahren ihre systemweiten KI-Assistenten gestärkt. Die A2A-Kooperation mit WeChat entspricht im Wesentlichen der Anbindung der Agentenfähigkeiten an die tägliche Kommunikationskette der Nutzer, wodurch der Sprachzugang, die Kontaktbeziehungen und die App-Ausführungsfähigkeiten miteinander verbunden werden.
Diese Funktion wird auch neue Anforderungen an die Produktgrenzen stellen. Das Senden von WeChat-Nachrichten und das Tätigen von Videoanrufen betrifft Kontakte, Kommunikationsinhalte, Kontoberechtigungen und Gerätestatus. Die A2A-Zusammenarbeit muss ein Gleichgewicht zwischen ausdrücklicher Nutzerautorisierung, Bestätigung der Aktion und Datenschutz wahren. Die bereits veröffentlichten Informationen erwähnen, dass der entsprechende Mechanismus eine doppelte Autorisierung verwendet, um Datensicherheit und Datenschutzkonformität zu gewährleisten. Dies bedeutet, dass der KI-Assistent des Smartphone-Herstellers WeChat nicht direkt übernimmt, sondern im Rahmen des Autorisierungsrahmens Aufgabenanfragen an WeChat sendet, die von WeChat ausgeführt werden und die Ergebnisse zurückgegeben werden. Die nachfolgenden Variablen konzentrieren sich auf die Palette der unterstützten Modelle, die WeChat-Versionsanforderungen, den Anpassungsfortschritt der KI-Assistenten der einzelnen Hersteller, die Arten von ausführbaren Anweisungen und darauf, ob sich die appübergreifenden Aufgaben weiter auf komplexere Szenarien wie Zahlungen, Dateien, Gruppenchats und Bürokooperation erstrecken werden.
Die Einführung der WeChat A2A-Assistent-Funktion markiert eine neue Phase der KI-Zusammenarbeit zwischen chinesischen Smartphone-Herstellern und führenden Apps. Da sich intelligente Agenten auf dem Endgerät von Systemfunktionen hin zum Aufruf von Drittanbieter-Apps entwickeln, wird die Beziehung zwischen dem Smartphone-Betriebssystem, Super-Apps und KI-Assistenten neu ausgerichtet. Wer es schafft, dass Nutzer hochfrequente Aufgaben mit den wenigsten Schritten erledigen können, hat die größeren Chancen, den Zugang zur nächsten Generation mobiler Interaktion zu besetzen.
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