Ariana Resources bewertet Dokwe-Goldprojekt in Simbabwe mit über 1 Milliarde US-Dollar
2026-06-05 14:45
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de.wedoany.com-Bericht: Das an der Londoner Börse notierte Bergbauunternehmen Ariana Resources hat die Bewertung seines Dokwe-Goldprojekts in der Provinz Nord-Matabeleland in Simbabwe auf über 1 Milliarde US-Dollar angehoben, nachdem die nachgewiesenen und wahrscheinlichen Reserven des Projekts um 42 % auf 1,13 Millionen Unzen gestiegen sind. Die überarbeitete Machbarkeitsstudie zeigt einen Nettobarwert vor Steuern von 1,06 Milliarden US-Dollar basierend auf einem Goldpreis von 4.250 US-Dollar pro Unze, wobei die anfänglichen Erschließungskosten auf 164 Millionen US-Dollar geschätzt werden.

Die Aufwertung des Projekts erfolgt zu einer Zeit, in der Simbabwe die goldgedeckte Währung ZiG einführt, was Gold eine höhere strategische Bedeutung verleiht. Im Jahr 2025 erzielte das Land mit Gold einen Rekord-Exportumsatz von 4,61 Milliarden US-Dollar, was es zur größten Devisenquelle machte. Dokwe ist für einen 20-jährigen Bergbaubetrieb ausgelegt, mit einem Tagebau in den ersten 12 Jahren und anschließender Verarbeitung von Haldenbeständen für 8 Jahre. In der Spitzenproduktion soll die Mine jährlich 100.000 Unzen (etwa 3 Tonnen) fördern, was 6 % des nationalen Produktionsziels Simbabwes von 50 Tonnen für 2025 entspricht. Die durchschnittliche Jahresproduktion wird auf etwa 80.000 Unzen geschätzt, vergleichbar mit der Blanket-Mine von Caledonia Mining Corporation, die 2024 etwa 75.000 Unzen produzierte. Das Projekt wird zu den bedeutendsten Goldminen Simbabwes zählen, bleibt jedoch hinter den Projekten Freda Rebecca und Bilboes zurück, deren Jahresproduktion nach vollständiger Inbetriebnahme voraussichtlich über 160.000 Unzen liegen wird.

Ariana schätzt, dass die Mine während ihrer Lebensdauer ein EBITDA von fast 2 Milliarden US-Dollar generieren kann, mit einer Amortisationszeit von etwa einem Jahr und einem internen Zinsfuß von 92 %. Das Dokwe-Projekt liegt etwa 110 Kilometer west-nordwestlich von Bulawayo und umfasst die 2002 entdeckten Lagerstätten Dokwe North und Dokwe Central. Mit dem Eintritt des Projekts in die Bauphase wird der Distrikt Tsholotsho zu einem wichtigen Knotenpunkt in der simbabwischen Goldproduktionslandschaft. Das Land treibt gleichzeitig andere Großprojekte voran, darunter das Bilboes-Projekt von Caledonia sowie die Betriebe Mazowe und Redwing von Namib Minerals.

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