Hideo Kojima aus Japan sagt, er werde zu Lebzeiten nicht erleben, dass KI Kunst erschafft
2026-06-08 09:33
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de.wedoany.com-Bericht: Der japanische Spieleentwickler Hideo Kojima äußerte kürzlich in einem Interview, dass KI zwar möglicherweise Kunst erschaffen könne, er dies jedoch zu Lebzeiten nicht erleben werde. Er beschrieb KI als besser geeignet für die Rolle eines „Reinigungskraft“, während der Mensch weiterhin in dem Raum bleiben solle, in dem künstlerisches Schaffen stattfindet.

Hintergrund dieser Diskussion ist, dass die italienische Luxusmarke Prada bei der letzten Ausstellung der Installation „Satellites II“ im Vormonat eine KI-generierte digitale Darstellung von Hideo Kojima in einem Kurzfilm verwendete, was bei einigen Fans Unmut auslöste.

In einem Interview mit der The Washington Post über diese Ausstellung sagte Kojima: „Kunst ist Leben. Aber wie die Welt in 50 oder 100 Jahren aussehen wird, weiß ich nicht. KI kann vielleicht Kunst erschaffen, aber ich glaube nicht, dass ich das zu meinen Lebzeiten erleben werde. Das interessiert mich nicht.“

Hideo Kojima: KI kann vielleicht Kunst erschaffen, aber ich werde es zu Lebzeiten wohl nicht erleben

Obwohl Kojima ständig neue kreative Bereiche erschließt, ist seine Haltung gegenüber generativer KI nicht einfach zu definieren. Valve-Gründer Gabe Newell korrespondierte 2018 mit Elon Musk und erwähnte, dass Kojima bei der Vorstellung seines neuen Spiels Death Stranding großen Wert auf die zukünftige Bedeutung von KI legte und sagte, er wolle ins All reisen.

In einem Interview mit Wired Japan im letzten Jahr bezeichnete Kojima KI als „Freund“ und betonte, dass generative KI nicht dazu verwendet werden sollte, Kreativität zu ersetzen, sondern um Effizienz zu steigern. Er sagte: „Immer einen Schritt voraus sein und gemeinsam mit KI die Zukunft erschaffen.“

In dem Interview mit der Washington Post wiederholte Kojima eine ähnliche Ansicht: „Ich denke, KI eignet sich am besten für die Rolle einer ‚Reinigungskraft‘, während der Mensch weiterhin in dem Raum bleiben muss, in dem künstlerisches Schaffen stattfindet.“

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