de.wedoany.com-Bericht: Das brasilianische Energieunternehmen Eneva gab am 23. Juli 2026 bekannt, dass es von Vale eine Vergleichszahlung in Höhe von 340 Millionen BRL erhalten hat. Diese Zahlung resultiert aus den Verhandlungen zur Beendigung des LNG-Liefervertrags und stellt keine neue Erdgaslieferbestellung dar.

Der ursprüngliche Vertrag sah vor, dass Eneva über die Erdgasverflüssigungsanlage des Parnaíba-Komplexes LNG an die Industrieanlagen von Vale in São Luís im brasilianischen Bundesstaat Maranhão liefert. Eneva erklärte, dass die Vertragsbeendigung mit der Entscheidung von Vale zusammenhängt, den Betrieb der betreffenden Fabrik einzustellen.
Nach der Einigung wurden alle vertraglichen Verpflichtungen der Parteien im Zusammenhang mit der LNG-Lieferung vollständig beendet, wobei die Beendigung rückwirkend zum 31. Mai 2026 wirksam wird. Die öffentlich zugänglichen Informationen geben keine Auskunft über die genaue Zusammensetzung der Zahlung von 340 Millionen BRL und ob darin nicht erfüllte Vertragsbeträge, Ausrüstungsinvestitionen oder andere Kosten enthalten sind.
Nach der Vertragsbeendigung steht die tägliche LNG-Verflüssigungskapazität von bis zu 250.000 Kubikmetern des Parnaíba-Komplexes von Eneva wieder für externe Vertragsabschlüsse zur Verfügung. Diese Kapazität wurde bisher nicht in neuen Lieferverträgen gebunden, und Eneva hat weder potenzielle Kunden, Verkaufspreise noch den Zeitpunkt künftiger Vertragsabschlüsse bekannt gegeben.










