de.wedoany.com-Bericht: Die Koordinadora de Trabajadores de la Minería (CTMIN) hat ihr erstes formelles Treffen mit Vertretern der neuen Regierung im Arbeitsministerium abgehalten, um eine strategische arbeitspolitische Agenda für den Bergbausektor voranzutreiben. Die von Büroleiter Pablo Bobic geführte Ministerdelegation nahm an dem Treffen teil, begleitet von den Anwälten der Unterabteilung Carolina Infante und Joaquín Carmona.
Während des Treffens stellte die CTMIN ihre Arbeit im Bereich des tripartiten sozialen Dialogs seit Dezember 2022 vor, insbesondere die Fortschritte des Bergbauausschusses unter dem Obersten Arbeitsausschuss. Dieser Ausschuss, an dem Vertreter von Regierung, Arbeitgebern und Arbeitnehmern beteiligt sind, hat bereits Schlüsselthemen wie Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz, Beschäftigung, Subunternehmertum, die Beteiligung von Frauen im Bergbaubetrieb sowie Schulungen zur Bewältigung neuer Produktionsherausforderungen behandelt.
Die Nationale Politik für Sicherheit und Gesundheit im Bergbau (PNSSM) war eines der Kernthemen des Treffens. Diese Politik wurde in einem tripartiten Prozess entwickelt und befindet sich derzeit in der Verwaltungsphase. Die CTMIN betonte die Notwendigkeit einer sofortigen Veröffentlichung und Umsetzung dieser Politik und sieht darin ein Schlüsselinstrument zur Stärkung der Koordination zwischen den Aufsichtsbehörden, zur Klärung institutioneller Zuständigkeiten und zur Verbesserung der Präventions- und Schutzbedingungen in den Minen. Bobic erklärte, dass das Arbeitsministerium bereit sei, die PNSSM so schnell wie möglich zu veröffentlichen, ohne deren Inhalt erneut zu überprüfen, um die ausstehenden Prozesse abzuschließen, und wies darauf hin, dass die effektive Koordination der verschiedenen Aufsichtsbehörden einer der relevantesten Aspekte der Politik sei.
Die CTMIN äußerte auch ihre Besorgnis über die Situation der Subunternehmer im Bergbau und hielt es für notwendig, die Rahmenvereinbarung wiederzubeleben, um die Kluft zwischen den Arbeitnehmern von Subunternehmern und den festangestellten Arbeitnehmern zu verringern. Die Organisation stellte fest, dass Herausforderungen wie Beschäftigung, Alterung der Belegschaft, berufliche Umschulung, Automatisierung, Digitalisierung, Künstliche Intelligenz und die Erschließung strategischer Mineralien von öffentlichen und privaten Akteuren gemeinsam bewältigt werden müssten. Marco García, Sprecher der CTMIN und Präsident des Chilenischen Bergbauverbandes, erklärte, dass das Treffen die wichtigsten Anliegen der Bergbaugewerkschaften vermittelt habe, und forderte die Fortsetzung der Prozesse im Bergbauausschuss, bei Subunternehmern, der Rahmenvereinbarung, der Integration von Frauen, dem Ley Karin sowie der Beschäftigungsstabilität.
Die Beteiligung von Frauen im Bergbau war ein weiteres wichtiges Thema. Die CTMIN würdigte die Fortschritte der letzten Jahre, wies jedoch gleichzeitig auf bestehende Lohnunterschiede, Koordinationsschwierigkeiten, Hindernisse bei der Übernahme von Verantwortungspositionen und Herausforderungen bei der korrekten Umsetzung des Ley Karin hin. Die Organisation betonte die Notwendigkeit einer spezifischen institutionellen Aufmerksamkeit, um einen wirklich inklusiven Bergbaubetrieb zu fördern. Das Arbeitsministerium zeigte sich bereit, einen direkten Dialogkanal mit den Gewerkschaftsorganisationen der Branche aufrechtzuerhalten und erkannte die strategische Bedeutung des chilenischen Bergbaus sowie die Bedeutung des hohen gewerkschaftlichen Organisationsgrads im Großbergbau an. Die CTMIN betonte, dass diese Offenheit in institutionelle Kontinuität, konkrete Maßnahmen und tatsächliche Beteiligung der Gewerkschaftsorganisationen umgesetzt werden müsse. Die Koordinierungsstelle bekräftigte ihr Engagement für die Überwachung der Einhaltung der Arbeitsvorschriften und die Verteidigung der Errungenschaften wie die Verkürzung der Wochenarbeitszeit auf 40 Stunden, das Ley Karin und die PNSSM, die menschenwürdige, sichere und faire Arbeitsbedingungen im Bergbau gewährleisten.
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