de.wedoany.com-Bericht: Das Ministerium für Staatssicherheit hat kürzlich einen Sicherheitshinweis veröffentlicht, in dem es darauf hinweist, dass mit dem rasanten Anstieg der Nachfrage nach Künstlicher Intelligenz einige „KI-Zwischenstationen“ Probleme wie fehlende Betriebsgenehmigungen und schwache Sicherheitsvorkehrungen aufweisen. Die Risiken von Datenschutzverletzungen und Datenhandel dürfen nicht unterschätzt werden.

Bei den sogenannten „KI-Zwischenstationen“ handelt es sich um eine Vermittlungsschicht zwischen den Nutzern und den offiziellen Diensten der KI-Modellanbieter. Sie integrieren die Programmierschnittstellen (APIs) verschiedener KI-Modellanbieter auf einer einzigen Plattform und bieten den Nutzern einen einheitlichen Zugriffsdienst. Solche Zwischenstationen ermöglichen es, über einen einzigen Zugang auf gängige große Modelle im In- und Ausland zuzugreifen, ohne zwischen mehreren Diensten wechseln zu müssen. Die Nutzungskosten sind oft niedriger als die offiziellen Preise, sie unterstützen gängige inländische Zahlungskanäle und können den Nutzern sogar helfen, Beschränkungen wie Netzwerkzugriff, offizielle Autorisierung und grenzüberschreitende Datenübertragung zu umgehen, um direkt eine Verbindung zu einigen ausländischen großen Modellen herzustellen.
Derzeit bieten „KI-Zwischenstationen“ zwar kostengünstige und bequeme Dienste, bringen aber auch eine Reihe von Sicherheitsrisiken mit sich. Einige Zwischenstationen verfügen über keine ordnungsgemäßen Datenverschlüsselungs- und Kontrollmechanismen und fangen sogar heimlich Nutzerdaten ab, um sie an andere große Modellanbieter für das Systemtraining weiterzuverkaufen, was zu Datenschutzverletzungen führt. Um Kosten zu sparen, verwenden manche minderwertige Modelle als Ersatz für hochwertige Modelle, reduzieren die Rechenleistung und deaktivieren Prüffunktionen, was zu stark abweichenden und logisch schwachen Ausgabeinhalten führt. Darüber hinaus können mit Hintertüren versehene Zwischenstationen zu Kanälen werden, über die Kriminelle Schadcode auf den Geräten der Nutzer installieren, Kontoschlüssel oder Cloud-Zugangsdaten stehlen können. Einige Zwischenstationen haben keine Qualifikation für die grenzüberschreitende Datenübermittlung erworben und das gesetzlich vorgeschriebene Sicherheitsbewertungsverfahren nicht durchlaufen. Sie übermitteln die Eingabedaten der Nutzer eigenmächtig an Server im Ausland, was zum Verlust persönlicher Daten, von Geschäftsgeheimnissen oder sogar von Staatsgeheimnissen führen kann.
Das Zentrale Internetinformationsbüro hat eine spezielle Aktion „Qinglang·Bekämpfung von KI-Anwendungsmissständen“ gestartet, mit dem Kernziel, KI-Dienste und -Anwendungen zu regulieren, eine gesunde und geordnete Entwicklung der Branche zu fördern und die legitimen Rechte und Interessen der Bürger zu schützen. Das Ministerium für Staatssicherheit empfiehlt den Nutzern, Plattformen zu wählen, die offiziell direkt angebunden, ordnungsgemäß autorisiert und sicherheitskonform sind, sensible Daten zu anonymisieren, ein gutes Schlüsselmanagement zu betreiben und Zugangsdaten regelmäßig zu wechseln sowie nicht benötigte Funktionen wie kollaborative Bearbeitung und Datenaustausch zu deaktivieren. Bei ungewöhnlichen Abbuchungen, grundlosen Kontosperrungen oder Datenanomalien sollten die Nutzer die Nutzung sofort einstellen, die Schlüssel ändern, Virenscans durchführen und Beweise sichern. Bei verdächtigen Hinweisen auf Diebstahl von Staatsgeheimnissen über Zwischenstationen können diese über die Telefonnummer 12339, die Online-Meldeplattform (www.12339.gov.cn) oder den Meldekanal des WeChat-Öffentlichkeitskontos des Ministeriums für Staatssicherheit an die zuständigen Sicherheitsbehörden gemeldet werden.
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