de.wedoany.com-Bericht: Die neuseeländische Regierung gab am Dienstag bekannt, dass sie zwei Anbieter für das geplante Flüssigerdgas-Importterminal ausgewählt hat. Die Anlage ist ein zentraler Bestandteil des Plans zur Sicherung der Stromversorgung in Dürrejahren und soll die Herausforderungen des rückläufigen inländischen Erdgasangebots und steigender Energiekosten bewältigen.
Energieminister Simeon Brown erklärte, die Regierung werde die beiden Bieter in die Angebotsphase führen und noch in diesem Jahr einen Vertrag mit dem bevorzugten Anbieter unterzeichnen. Die Anlage soll voraussichtlich 2028 in Betrieb gehen. Die Regierung hat jedoch noch keine konkreten Informationen zu den ausgewählten Bietern veröffentlicht.
Steigende Energiekosten belasten die neuseeländische Wirtschaft weiterhin und treiben die Inflationsrate in die Höhe. Diese beiden Themen standen im Vorfeld der Parlamentswahlen im November im Fokus. Die Mitte-Rechts-Regierung erklärte, dass das Terminal bei unzureichender Wind- und Solarenergie sowie niedrigen Wasserständen in den Stauseen als Reservebrennstoffquelle für die Stromerzeugung dienen und so Großhandelspreisspitzen und Versorgungsengpässe vermeiden helfen soll.
Brown sagte, die Regierung prüfe noch die Finanzierungsmöglichkeiten für das Projekt, einschließlich Gesprächen mit großen Stromversorgern. Er stellte jedoch klar, dass die Kosten nicht über die Stromrechnungen der Haushalte finanziert würden.
Das LNG-Projekt ist Teil einer umfassenderen Reform des Strommarktes, die darauf abzielt, große Stromverbraucher und Erzeuger zu zwingen, sich früher auf Winterengpässe vorzubereiten. Das Ministerium für Wirtschaft, Innovation und Beschäftigung (Ministry of Business, Innovation and Employment) hat am Montag eine Konsultation zu einer neuen „Winter-Energiezuverlässigkeitsverpflichtung“ eingeleitet. Diese Verpflichtung würde große Stromabnehmer dazu verpflichten, vor einem prognostizierten trockenen Winter Reservekapazitäten sicherzustellen, und gleichzeitig von den Erzeugern verlangen, bei erschöpften Wasserspeichern nachzuweisen, dass sie über stabile Brennstoffvorräte verfügen.
Dieser Artikel wurde von Wedoany übersetzt und bearbeitet. Bei jeglicher Zitierung oder Nutzung durch künstliche Intelligenz (KI) ist die Quellenangabe „Wedoany“ zwingend vorgeschrieben. Sollten Urheberrechtsverletzungen oder andere Probleme vorliegen, bitten wir Sie, uns unverzüglich zu benachrichtigen. Wir werden den entsprechenden Inhalt umgehend anpassen oder löschen.
E-Mail: news@wedoany.com









