Deutschlands Seven.One schließt umfangreiche YouTube-Lizenzverträge ab
2026-06-10 10:26
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de.wedoany.com-Bericht: Seven.One Studios International (die internationale Produktions- und Vertriebstochter von ProSiebenSat.1) hat kürzlich mehrere YouTube-Lizenzverträge mit einem Gesamtumfang von über 500 Stunden unterzeichnet.

Diese Verträge kommen zu einer Zeit, in der Fortschritte in der KI-gestützten Lokalisierungstechnologie die Nachfrage nach deutschsprachigen Inhalten auf globalen digitalen Plattformen ankurbeln. Das spanische Technologieunternehmen DubMe IO hat mehrere deutsche Fernsehfilme und Drehbuchserien erworben, darunter „Think Big“ und „Rocky and the Cop“. DubMe IO wird diese Programme über seine spezielle KI-Pipeline in mehrsprachige Versionen umwandeln und auf YouTube in 30 Sprachen veröffentlichen. Das in Großbritannien ansässige Unternehmen Content Rocket hat weltweite YouTube-Nutzungslizenzen (mit Ausnahme einiger Regionen) für eine Reihe deutscher und englischer Fernsehfilme erhalten. Der französische Distributor Zylo hat die französischsprachigen Rechte an einigen Fernsehfilmen erworben, die im französischsprachigen Europa und Afrika veröffentlicht werden; auch Canal+ Distribution hat YouTube-Rechte an mehreren Programmen erhalten.

Der Factual-Programmbestand von Seven.One Studios International zeigt auf digitalen Plattformen weiterhin eine steigende Performance. Die australische VA Media, die deutsche Quintus Studios und die britische Little Dot Studios haben AVOD-Rechte an Factual-Programmpaketen für die weltweite Verbreitung (mit regionalen Ausnahmen) erworben. Little Dot Studios hat zudem FAST-Kanal-Rechte erhalten. Zu den betroffenen Programmen gehören „Boris Becker Special“, „Galileo X-plorer“, „Curse of the Vologne“ und „Every Family Has a Secret“.

Tobias Schulze, Senior Vice President Global Sales bei Seven.One Studios International, erklärte, dass die Erschließung digitaler Rechte, insbesondere von YouTube-Rechten, zu einem Wachstumsgeschäft des Unternehmens geworden sei, vor allem im Bereich deutschsprachiger Inhalte. Er wies darauf hin, dass traditionell Untertitel- und Synchronisationskosten den Zugang fremdsprachiger Inhalte zum englischsprachigen Markt erschwert hätten, sich dies jedoch ändere. Mit der verbesserten Qualität der KI-Synchronisation werde Sprache kein Hindernis mehr sein. Die genannten Verträge wurden von Arnaud Trottier und Christine Jais ausgehandelt.

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