de.wedoany.com-Bericht: Der Standort in Pohang, Südkorea, soll im Rahmen eines schrittweisen Ausbauplans vom Pilotprojekt auf Versorgungsmaßstab erweitert werden. Amogy hat mit Amun Energy, einer Tochtergesellschaft von GS Engineering & Construction (GS E&C), eine Liefervereinbarung für ein Ammoniak-Stromerzeugungsprojekt in Pohang, Südkorea, unterzeichnet. Die Vereinbarung skizziert einen schrittweisen Weg von der Pilotphase bis zum kommerziellen Maßstab.

Das Projekt beginnt mit einem 1-Megawatt-Pilotsystem und wird bis 2029 schrittweise auf eine installierte Ammoniak-Stromerzeugungskapazität von 40 Megawatt erweitert.
Die beiden Unternehmen gaben an, dass die Vereinbarung einen strukturierten Einführungsrahmen schafft, der den Übergang der Ammoniak-Stromerzeugungstechnologie von der Demonstrationsphase in die kommerzielle Betriebsphase unterstützen soll.
In der Erklärung heißt es, das Projekt basiere auf dem zuvor in Pohang angekündigten Pilotprojekt und enthalte eine Roadmap zur Ausweitung der dezentralen Stromerzeugung mithilfe von Ammoniak-Systemen.
Amogy wird für das Projekt sein Ammoniak-Stromerzeugungssystem liefern. Das Unternehmen setzt Ammoniak-Cracktechnologie ein, um Ammoniak in Wasserstoff umzuwandeln, der dann in stationären und dezentralen Energieanwendungen zur Stromerzeugung genutzt wird.
Seonghoon Woo, CEO von Amogy, wies darauf hin, dass Ammoniak angesichts der steigenden Nachfrage nach sauberen Energielösungen zunehmend als skalierbare, kohlenstofffreie Option zur Stromerzeugung betrachtet werde. Er erklärte, der Strommarkt suche nach skalierbaren und zuverlässigen kohlenstofffreien Energiequellen, wodurch Ammoniak zu einer immer praktikableren Option für die Stromerzeugung werde.
Amun Energy erklärte, das Projekt ziele darauf ab, durch eine schrittweise Einführung die Kommerzialisierung der dezentralen Ammoniak-Stromerzeugung in Südkorea voranzutreiben.
Ki Tae Kim, CEO von Amun Energy, ist der Ansicht, dass dieser schrittweise Ansatz die Grundlage für den langfristigen Einsatz der Ammoniak-Strom-infrastruktur legt. Die Einführungsroadmap in Pohang biete eine solide Basis für die langfristige kommerzielle Nutzung der Ammoniak-Stromerzeugung.
Laut der Erklärung ist das Projekt Teil der breiteren Bemühungen Südkoreas, Wasserstoff- und Ammoniak-Energiesysteme zu entwickeln und die kohlenstofffreie Stromerzeugungstechnologie auszubauen.
Die beiden Unternehmen gaben an, die Vereinbarung biete einen Rahmen, der durch die schrittweise Kapazitätserweiterung vom Pilotprojekt auf Versorgungsmaßstab die Ammoniak-Stromerzeugungstechnologie zur kommerziellen Betriebsführung führe.
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