Kasachstan: Ust-Kamenogorsker Titan-Magnesium-Werk plant Investition von 255,5 Milliarden Tenge zur Produktionsausweitung
2026-06-12 08:50
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de.wedoany.com-Bericht: Der kasachische Premierminister Oljas Bektenow führte mit dem Vorstandsvorsitzenden des Ust-Kamenogorsker Titan-Magnesium-Werks (UKTMK) Gespräche über die nachhaltige Entwicklung des Unternehmens, die Umsetzung von Investitionsprojekten und die Stärkung der Position Kasachstans auf dem globalen Titanmarkt.

Oljas Bektenow erörterte mit dem Vorstandsvorsitzenden der UKTMK, Sylvain Geler, die Entwicklung der Titanindustrie Kasachstans

Das Ust-Kamenogorsker Titan-Magnesium-Werk ist einer der weltweit größten vertikal integrierten Titanproduzenten, der die gesamte Prozesskette von der Rohstoffgewinnung bis zur Fertigproduktherstellung abdeckt. Der Geschäftsbericht 2025 zeigt, dass das Unternehmen 12.000 Tonnen Titanprodukte verkaufte, mit einem Umsatz von rund 87 Milliarden Tenge. In diesem Jahr wird ein Produktionsanstieg von Titanbarren und Titanlegierungen um 7 % erwartet. Die Produkte finden Anwendung in der Luft- und Raumfahrt, der petrochemischen Industrie, der Nuklearindustrie, der Medizintechnik und im Schiffbau. Der Anteil Kasachstans am globalen Luft- und Raumfahrt-Titanmarkt beträgt etwa 20 %.

Das Unternehmen ist Zulieferer für internationale Spitzenunternehmen wie Boeing, Airbus, Safran, Rolls-Royce, TIMET, Howmet Aerospace, Dynamet, PCC und POSCO. Besondere Aufmerksamkeit gilt dem Investitionsplan bis 2033, der 25 Projekte mit einem Gesamtwert von 255,5 Milliarden Tenge umfasst.

Zu den konkreten Maßnahmen gehören der Bau einer neuen Werkhalle für poröses Titan, die die jährliche Auslegungskapazität des Werks um 10.000 Tonnen erhöht; die Modernisierung der Gasreinigungsanlagen; die Einführung eines einheitlichen Manufacturing Execution Systems (MES); sowie der Start einer Künstliche-Intelligenz-Analyseplattform zur Auswertung von Produktionsdaten, Energieverbrauch, Prozesssteuerung und Arbeitssicherheit. Diese Projekte werden dazu beitragen, die Produktionskosten zu senken, die Energieeffizienz zu verbessern und die Kapazitäten zu erweitern.

In der Sitzung wurden auch Fragen der Rohstoffversorgung, der Entwicklung der internationalen industriellen Zusammenarbeit, der Erhaltung des Exportpotenzials und der Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit von Titanprodukten auf dem Weltmarkt erörtert.

Der Premierminister wies darauf hin, dass die Entwicklung des Unternehmens den vom Staatsoberhaupt gestellten Aufgaben zur Stärkung des verarbeitenden Gewerbes, zur Herstellung von Produkten mit hoher Recyclingfähigkeit und zur Integration Kasachstans in globale Wertschöpfungsketten entspricht.

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