de.wedoany.com-Bericht: Der Vertrag über Bagger- und Befeuerungsarbeiten auf dem internationalen Wasserweg, der die Laguna Merín (Laguna Merín) und die Lagoa dos Patos (Laguna de los Patos) zwischen Uruguay und Brasilien verbindet, wurde am 10. Juni offiziell unterzeichnet. Der ehemalige uruguayische Botschafter in Brasilien, Guillermo Valles, gab diesen Fortschritt bekannt und bezeichnete ihn als beispiellosen Meilenstein im langwierigen Wiederherstellungsprozess dieser Wasserstraße, der Fortschritt und Nachhaltigkeit widerspiegele.
Der Vertrag wurde am 10. Juni im brasilianischen Amtsblatt Diário Oficial da União veröffentlicht. Gemäß dem Dokument wird die Firma Eco Prime Engenharia Ltda mit der Erstellung des Ausführungsprojekts sowie der Durchführung von Bagger- und Navigationshilfsarbeiten auf der schiffbaren Fahrrinne des Wasserwegs der Laguna Merín beauftragt. Der Arbeitsumfang umfasst den Kanal San Gonzalo, den Kanal de Sangradouro sowie die Einfahrt zum Hafen von Santa Vitória do Palmar im Bundesstaat Rio Grande do Sul.
Die Ausführungsdauer der Arbeiten erstreckt sich von Juni 2026 bis November 2028, bei einem Investitionsvolumen von fast 10 Millionen US-Dollar. Das Projekt zielt darauf ab, die kommerzielle Schifffahrt zwischen der Laguna Merín und der Lagoa dos Patos wiederherzustellen und das logistische Netzwerk Nordosturuguays mit Südbrasilien zu verbinden. Zuvor hatte das Konsortium Lagoa Mirim, bestehend aus Eco Prime und Petcon, am 1. April dieses Jahres die Ausschreibung der brasilianischen nationalen Verkehrsinfrastruktur-Behörde (DNIT) für Bagger- und Befeuerungsarbeiten gewonnen.
Valles erklärte, die Unterzeichnung des Vertrags markiere einen Wendepunkt im jahrzehntelangen Kooperationsprozess beider Länder. Er bezeichnete dies als ersten Schritt des Projekts in die praktische Umsetzungsphase, mit bereits bereitgestellten Haushaltsmitteln und einer formellen Entscheidung zur Wiederaufnahme der Arbeiten an der Wasserstraße. Diese Wasserstraße existiert in Brasilien seit über einem Jahrhundert, doch die Instandhaltungsarbeiten wurden Anfang der 2000er Jahre eingestellt. In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts nahm die Bedeutung der Binnenschifffahrt aufgrund des Ausbaus der Straßeninfrastruktur ab, was zur allmählichen Aufgabe dieser Logistikroute führte.
Die Wiederaufnahme von Bagger- und Befeuerungsarbeiten wird als Chance zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit des Agrarsektors in Nordosturuguay angesehen. Die Departamentos Rocha, Cerro Largo, Treinta y Tres, Lavalleja und Rivera sind potenzielle Hauptnutznießer dieser Wasserverbindung. Sollte die Wasserstraße vollständig schiffbar werden, könnte sie Transportalternativen für regionale Produkte eröffnen und die logistische Integration zwischen Uruguay und Brasilien vertiefen.
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