Clariant Katalysatoren reduzieren bis 2025 45 Millionen Tonnen CO₂-Äquivalente
2026-06-12 11:17
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de.wedoany.com-Bericht: Clariant gab am 8. Juni bekannt, dass seine Katalysatorprodukte im Jahr 2025 eine kumulierte jährliche Reduzierung von Treibhausgasemissionen in Höhe von 45 Millionen Tonnen CO₂-Äquivalenten erreicht haben, ein Anstieg um 5 Millionen Tonnen gegenüber 2024. Das auf nachhaltige Entwicklung spezialisierte Spezialchemieunternehmen erklärte, dass die Emissionsminderung hauptsächlich auf innovative Technologien wie Reformierungskatalysatoren für die Direktreduktion von Eisenerz (DRI), Katalysatoren zur Reduzierung von Lachgasemissionen in Salpetersäureanlagen und Synthesegaskatalysatoren zurückzuführen sei. Diese Katalysatoren können mit der Elektrolyse zur Wasserstoffproduktion aus erneuerbarem Strom oder mit der Herstellung von grünem Methanol aus Biomasse-Rohstoffen kombiniert werden. Clariants Katalysatoren zur Reinigung von Raffinerie-Abgasen helfen Raffinerien und petrochemischen Integrationsstandorten ebenfalls, ihren ökologischen Fußabdruck zu verringern. Am Beispiel des Direktreduktionsverfahrens zur Eisenherstellung beträgt die Kohlenstoffemissionsintensität nur die Hälfte des traditionellen Stahlherstellungsprozesses.

Jens Cuntze, Präsident des Katalysator-Geschäftsbereichs von Clariant, erklärte, dass die Schaffung einer saubereren, nachhaltigeren Zukunft die zentrale Entwicklungsrichtung des Unternehmens sei. Durch kontinuierliche Innovation werde die Unterstützung für Branchen mit hohen Emissionsminderungsanforderungen bereitgestellt. Die Nachhaltigkeitsstrategie des Unternehmens erstreckt sich über die gesamte Wertschöpfungskette, wobei sowohl die eigenen direkten und indirekten Kohlenstoffemissionen reduziert als auch spezielle Lösungen zur Emissionsminderung für Kunden angeboten werden. Richard Haldimann, Chief Strategy & Technology Officer von Clariant, ergänzte, dass die Zusammenarbeit mit Produktionsunternehmen und Branchenpartnern die Umsetzung von Klimazielen beschleunigen könne. Diese kohlenstoffarmen Verfahren böten neben der Kohlenstoffreduzierung auch gute wirtschaftliche Vorteile.

Derzeit stammen die meisten Kohlenstoffminderungserfolge noch aus etablierten Branchenverfahren, doch innovative, nicht-traditionelle Anwendungsbereiche gewinnen zunehmend an Bedeutung. Im vergangenen Jahr wurden zwei wegweisende grüne Methanolprojekte erfolgreich in Betrieb genommen: Die E-Methanol-Anlage von European Energy verwendet Clariants MegaMax™-Katalysator, um Methanol aus biogenem CO₂ und grünem Wasserstoff zu synthetisieren; die Biomethanol-Anlage von Shanghai Electric nutzt landwirtschaftliche Abfälle zur Methanolproduktion. Beide Projekte bestätigten die kommerzielle Machbarkeit einer nachhaltigen Methanolproduktion im industriellen Maßstab. Clariant erklärte, dass seine Katalysatoren bereits zur Herstellung umweltfreundlicherer Chemieprodukte beitragen und eine solide Grundlage für eine kohlenstoffarme Zukunft schaffen. In Anlehnung an das Entwicklungsleitbild „Innovative Chemie für eine harmonische Mensch-Umwelt-Beziehung" optimiert das Unternehmen kontinuierlich sein Produktportfolio und seine Betriebsmodelle, treibt die Energiewende voran und investiert weiterhin in die Entwicklung von Katalysatorlösungen zur Dekarbonisierung der Chemie- und Kraftstoffindustrie.

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