de.wedoany.com-Bericht: Der Streaming-Dienst Deezer hat einen KI-Musikdetektor eingeführt, der KI-generierte Titel in den Playlists der Nutzer erkennen kann. Das Tool ist eine Online-Website, die sich mit dem vom Nutzer gewählten Streaming-Dienst verbindet, Playlists schnell scannt und den Anteil der KI-generierten Inhalte anzeigt – der gesamte Vorgang dauert etwa eine Minute.
Die jährliche Unwrapped-Aktion von Spotify hat sich als hervorragendes kostenloses Marketing erwiesen, bei dem Musikliebhaber weltweit ihre Spotify-Beiträge in den sozialen Medien teilen. Die neue Funktion von Deezer zielt darauf ab, den Nutzern eine überzeugendere Kennzahl zu präsentieren – den Nachweis, dass ihr Musikgeschmack nicht von KI beeinflusst wurde.
In Tests von TechRadar dauerte das Scannen der Apple Music-Bibliothek am längsten. Das Ziel des Tools ist es, den Nutzern die Gewissheit zu geben, dass die von ihnen gehörten Inhalte nicht KI-generiert sind; werden Auffälligkeiten festgestellt, können die Nutzer diese Titel identifizieren und Maßnahmen ergreifen. Deezer macht deutlich, dass es die Nutzer nach dem Scannen dazu bewegen möchte, ihre Playlists auf die eigene Plattform zu übertragen, da der Dienst KI-Musik kennzeichnet und für Nutzer, die KI ablehnen, möglicherweise attraktiver ist.
Das TechRadar-Team verband Deezers kostenlosen KI-Musikdetektor mit einem Spotify-Konto – der Vorgang war sehr schnell und die Bibliotheksanalyse in weniger als einer Minute abgeschlossen. Kollegen, die andere Streaming-Dienste nutzten, berichteten von längeren Wartezeiten, und in einem Fall war ein erneuter Versuch nach einem Absturz nötig, bevor es klappte. Die Scans für Spotify und Tidal verliefen jedoch reibungslos. Das Ergebnis zeigte 0 % KI, und das Tool ermöglicht es den Nutzern, ein kleines Abzeichen zu speichern und in den sozialen Medien zu teilen. Einige Teammitglieder erhielten einen KI-Anteil von 1 %, wurden jedoch nicht darüber informiert, um welchen Titel es sich handelte, was die Bereinigung erschwerte. Es wird vermutet, dass das Tool möglicherweise nur die vom Nutzer selbst erstellten statischen Playlists überprüft, nicht jedoch algorithmisch generierte oder von anderen gespeicherte Playlists.
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