de.wedoany.com-Bericht: Core Scientific hat mit AMD eine umfassende Kooperationsvereinbarung über KI-Rechenzentren unterzeichnet, die ab 2027 eine Kapazität von mindestens 500 Megawatt liefern soll. Core Scientific wandelt sich von einem Unternehmen für den Abbau virtueller Vermögenswerte zu einem Anbieter von Infrastruktur für künstliche Intelligenz und hat eine Partnerschaft mit Advanced Micro Devices (AMD) geschlossen. Dabei werden Grundstücke für Rechenzentren in fünf südlichen US-Bundesstaaten, darunter Texas, Oklahoma, Georgia und Alabama, genutzt. In der Anfangsphase werden 530 Megawatt bereitgestellt, mit der Option auf eine Erweiterung auf bis zu 2,5 Gigawatt (GW). Die Vereinbarung soll Core Scientific über einen Zeitraum von 15 Jahren Vertragseinnahmen von mindestens 14 Milliarden US-Dollar (etwa 19,3 Billionen KRW) einbringen.

Der Umfang der Zusammenarbeit umfasst das physische Design der Rechenzentren sowie die für KI-Berechnungen erforderlichen AMD Instinct Grafikprozessoren (GPUs), EPYC Zentralprozessoren (CPUs) und den Aufbau des ROCm-Software-Ökosystems. Unter der Voraussetzung, dass die geschäftlichen Bedingungen erfüllt sind, erhält AMD das Recht, bis zu 30 Millionen neue Aktien von Core Scientific zu erwerben. Diese Zusammenarbeit ist Teil der Umstellung von Core Scientific vom Bitcoin-Mining auf einen Anbieter von hochdichten KI-Hosting-Diensten. Das Unternehmen hat zur Finanzierung des Infrastrukturaufbaus bereits seine Bitcoin-Bestände veräußert. Inklusive der aktuellen AMD-Partnerschaft beläuft sich der gesamte Vertragsbestand von Core Scientific nun auf 24 Milliarden US-Dollar (etwa 33,1 Billionen KRW).
Mathew Hein, Senior Vice President für Unternehmensentwicklung bei AMD, erklärte, dass die Sicherstellung von Strom, Standorten und Infrastruktur der wichtigste Faktor für die Inbetriebnahme neuer KI-Rechenressourcen sei. Die Infrastruktur von Core Scientific werde Kunden dabei helfen, AMDs KI-Lösungen schnell und in großem Maßstab bereitzustellen. Adam Sullivan, CEO von Core Scientific, sagte, dass die nachgewiesene Umsetzungskompetenz und die Fähigkeit zur Bereitstellung hochdichter Infrastruktur die Grundlage für die Unterstützung der technologischen Roadmap von AMD bildeten.










