de.wedoany.com-Bericht: Das australische Ingenieurdienstleistungsunternehmen GR Engineering Services Ltd (ASX:GNG) und Ora Banda Mining Ltd (ASX:OBM) haben Mitte Juni 2026 offiziell einen Engineering-, Beschaffungs- und Bauvertrag (EPC) im Wert von 233 Millionen AUD unterzeichnet. Der Vertrag umfasst den Bau einer neuen Goldverarbeitungsanlage mit einer Jahreskapazität von 3 Millionen Tonnen für das Erweiterungsprojekt der Davyhurst-Goldmine von Ora Banda, etwa 120 Kilometer nordwestlich von Kalgoorlie in Westaustralien. Die formelle Unterzeichnung markiert den Übergang der am 18. Mai 2026 bekannt gegebenen bevorzugten Auftragnehmervereinbarung in die Umsetzungsphase.
GR Engineering Services Ltd wurde 1986 gegründet, hat seinen Hauptsitz in Perth, Westaustralien, und ist auf Verfahrenstechnik, Beschaffung und Baudienstleistungen für die Bergbau- und Mineralverarbeitungsindustrie spezialisiert. Das Unternehmen verfügt über Projekterfahrung in über 20 Ländern und beschäftigt mehr als 500 Mitarbeiter. Ora Banda Mining Ltd ist ein in Perth ansässiges Goldexplorations- und -abbauunternehmen, das zu 100 % Eigentümer des Davyhurst-Goldprojekts ist, dessen Bergbaurechte eine Fläche von etwa 1.135 Quadratkilometern umfassen.
Gemäß dem Vertrag wird GR Engineering für die Planung, Beschaffung, Bauinstallation und Inbetriebnahme der neuen Verarbeitungsanlage verantwortlich sein. Diese Anlage ist ein zentraler Bestandteil der „DRIVE to 300"-Expansionsstrategie von Ora Banda, die im Mai 2026 genehmigt wurde. Ziel ist es, die jährliche Goldproduktion innerhalb der nächsten drei Jahre zu verdoppeln und eine langfristige Produktionsvision von etwa 300.000 Unzen zu erreichen. Die gesamten Investitionsausgaben für das Erweiterungsprojekt belaufen sich auf 375 Millionen AUD. Neben dem EPC-Auftrag über 233 Millionen AUD entfallen die restlichen 142 Millionen AUD auf begleitende Infrastruktur, Eigenkosten und Notfallkosten. Die bestehende Davyhurst-Anlage hat eine Nennkapazität von 1,2 Millionen Tonnen pro Jahr. Nach Fertigstellung der neuen Anlage und bei gleichzeitigem Betrieb beider Anlagen soll die Gesamtverarbeitungskapazität bis zum Geschäftsjahr 2029 auf 4,2 Millionen Tonnen pro Jahr steigen. Der Bau der neuen Anlage soll im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2027 beginnen, die Inbetriebnahme ist für das dritte Quartal des Geschäftsjahres 2028 geplant. Tony Patrizi, Managing Director von GR Engineering, erklärte, dass die Auftragsvergabe eine starke Anerkennung der Verfahrenstechnik-Dokumentation und der EPC-Lieferfähigkeit des Unternehmens darstelle und dieser Auftrag das Auftragsbuch für die Geschäftsjahre 2027 und 2028 weiter stärken werde.
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