Chinas Southwest Aluminium führt CBAM-Prüfungsschulung zur Bewältigung von CO2-Grenzausgleichsabgaben durch
2026-06-16 09:56
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de.wedoany.com-Bericht: Das Grüne Produktbewertungszentrum der China Nonferrous Metals Industry Association hat kürzlich bei der Southwest Aluminium (Group) Co., Ltd. (kurz „Southwest Aluminium“) eine spezielle Prüfungsschulung zum CO2-Grenzausgleichssystem der EU (CBAM) durchgeführt. Die Schulung kombinierte Präsenzunterricht mit praktischer Beratung vor Ort und erläuterte systematisch die CBAM-Rechtsvorschriften sowie die wichtigsten Punkte der konformen CO2-Emissionsberechnung. Ziel war es, chinesischen Aluminiumunternehmen zu helfen, mit tatsächlichen Messdaten internationale CO2-Handelshemmnisse zu überwinden und die gegenseitige Anerkennung der CO2-Bilanzierungsergebnisse zwischen China und der EU zu fördern.

Seit dem 1. Januar 2026 ist das CBAM in der Umsetzungsphase, und von China in die EU exportierte Aluminiumprodukte müssen CO2-Grenzausgleichsabgaben entrichten. Am Beispiel des Aluminiumprodukts mit dem Zolltarifcode 76011010 beträgt der von der EU festgelegte Standard-CO2-Emissionswert 3,0 Tonnen CO2 pro Tonne Produkt, während der tatsächliche durchschnittliche CO2-Emissionswert chinesischer Elektrolyse-Aluminiumunternehmen nur 1,6 Tonnen CO2 pro Tonne beträgt. Diese fast doppelte Diskrepanz spiegelt die Unterschätzung der grünen Transformation der chinesischen Aluminiumindustrie durch internationale Regeln wider. Die Schulung wies darauf hin, dass chinesische Unternehmen mit ihrer tatsächlichen kohlenstoffarmen Stärke proaktiv handeln müssen, um nicht zu „stillen Zahlern“ zu werden.

Für die Schulung wurden Experten von zwei autoritativen Institutionen eingeladen. Yue Qingsong, General Manager des Risk Management Solution Centers der SGS Management & Assurance Division in China, erläuterte aus der Perspektive der praktischen Prüfung durch Dritte den gesamten CBAM-Vorprüfungsprozess und die wichtigsten Punkte der Vor-Ort-Prüfung. Zhao Huihui, Forscherin für Energie- und Kohlenstoffmanagement des Tsinghua Tiangong Think Tank Center, konzentrierte sich auf die Regeländerungen in der offiziellen CBAM-Phase, berechnete die CO2-Kosten von Aluminiumunternehmen in verschiedenen Geschäftsszenarien und gab professionelle Lösungen für die Verwendung von Standard-CO2-Emissionswerten, die Berechnung tatsächlicher Emissionen, den Prüfungsprozess und die Erstellung von Berichten. Im Mittelpunkt der Schulung stand die Aufschlüsselung der vier Kernschritte für die Meldung tatsächlicher Messwerte: Festlegung der Systemgrenzen der Bilanzierung, Erstellung eines Überwachungsplans, Durchführung der jährlichen CO2-Bilanzierung und Durchführung einer Prüfung durch Dritte. Hinsichtlich der Erstellung des Überwachungsplans erläuterten die Dozenten die Meldestandards für die fünf Module: Anlagen- und Produktinformationen, Überwachungsmethoden, Vorproduktmaterialinformationen, Abgas-/Wärme-/Strombehandlungsprozesse sowie Datenqualitätsmanagement.

Während der Schulung führte Ge Qing, stellvertretender Direktor des Grünen Produktbewertungszentrums der China Nonferrous Metals Industry Association, ein Team zu einer Vor-Ort-Untersuchung in den Unternehmen durch, um die aktuelle CO2-Datensituation der vorgelagerten Lieferanten und der einzelnen Produktionsprozesse der Unternehmen umfassend zu erfassen. Da etwa 70 % der eingebetteten Emissionen von Aluminiumverarbeitungsprodukten von vorgelagerten Elektrolyse-Aluminiumlieferanten stammen, konzentrierte sich das Team darauf, die Unternehmen bei der Einrichtung eines Vorprodukt-Rückverfolgungssystems mit chinesischen Industriecharakteristiken zu unterstützen, das Lieferantenkooperationsmechanismen, CO2-Datenübertragungswege und die Vorbereitung von Rückverfolgungsnachweisdokumenten umfasst, um die chinesische Aluminiumindustrie von einer punktuellen passiven Meldung zu einem systematischen CO2-Datenmanagement über den gesamten Lebenszyklus zu führen.

Wie bekannt wurde, wird die Liste der vom CBAM benannten Prüfstellen voraussichtlich im September 2026 veröffentlicht, und die erste konzentrierte Prüfungsnachfrage der Branche wird sich im Jahr 2027 entfalten. Die Unternehmen müssen ihre CO2-Compliance-Strategie über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg vor dem Stichtag der ersten jährlichen Meldung am 30. September 2027 abschließen. Diese Schulung hilft Southwest Aluminium, frühzeitig einen Überwachungsplan zu erstellen und die Grundlage für CO2-Daten zu festigen, um die Grundlage für die internationale Anerkennung der chinesischen CO2-armen Daten in der sich neu formierenden globalen grünen Handelsordnung zu schaffen.

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