Australisches AGL K2 Dual-Fuel-Gasprojekt bricht den Boden, installierte Leistung 220 MW
2026-06-16 14:13
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de.wedoany.com-Bericht: AGL und sein Auftragnehmer Clough haben den ersten Spatenstich für das Kwinana Gas Power Generation Phase 2 (K2)-Projekt in Westaustralien gefeiert, das die Stromsicherheit und -zuverlässigkeit des South West Interconnected System (SWIS) verbessern soll.

Führungskräfte in Warnwesten und Schutzhelmen heben auf der Baustelle mit Spaten den Boden aus

Das K2-Projekt ist ein 220-Megawatt (MW) Open-Cycle-Dual-Fuel-Gasturbinenkraftwerk, das neben dem bestehenden Kwinana Swift-Kraftwerk (K1) von AGL errichtet wird. Das Projekt wird bis zu vier Open-Cycle-Gasturbinen (OCGT) hinzufügen, die in Kombination mit den bestehenden K1-Anlagen insgesamt etwa 340 MW schnell startbare, regelbare Stromkapazität bereitstellen können.

Die Gesamtkosten des Projekts werden auf 490 Millionen australische Dollar geschätzt, einschließlich der vier neuen Gasturbinen, die AGL letztes Jahr von Siemens Energy AB gekauft hat. AGL gab im Oktober 2025 bekannt, diese Ausrüstung für 185 Millionen australische Dollar von Siemens Energy AB erworben zu haben. Der Australian Energy Market Operator (AEMO) hat ihr eine zertifizierte Spitzenreservekapazität von 176 MW zugewiesen, die ab dem 1. Oktober 2027 wirksam wird.

Damien Nicks, Managing Director und CEO von AGL, sagte, das K2-Projekt sei nicht nur ein wichtiger Fortschritt für AGL, sondern betreffe auch die Widerstandsfähigkeit, Zuverlässigkeit und Sicherheit des SWIS sowie die Energiewende in Westaustralien. Das Projekt stärkt das Portfolio von AGL in Westaustralien und bietet auf der Grundlage des mit dem Waddi Windpark in der Nähe von Dandaragan unterzeichneten 105-MW-, 15-jährigen Stromabnahmevertrags (PPA) die Möglichkeit, das Energiegeschäft in Perth weiter auszubauen und über den Energiemarkt an der Ostküste hinaus weiter zu diversifizieren.

Amber-Jade Sanderson, Ministerin für Energie und Dekarbonisierung von Westaustralien, wies darauf hin, dass Erdgas mit zunehmender erneuerbarer Energie im Netz die Systemsicherheit gewährleiste; Erdgas sei die treibende Kraft der Energiewende, während die staatliche Kohleverstromung bis 2030 eingestellt werde. Das Projekt werde sicherstellen, dass der Strom während der Netzumstellung zuverlässig bleibe.

Das K2-Projekt soll Ende 2027 in Betrieb genommen werden.

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