de.wedoany.com-Bericht: Das Koreanische Institut für Kernfusionsenergie (Präsident Oh Young-guk, im Folgenden KFE genannt) hat am 17. in seinem Hauptsitz in Daejeon das Kick-off-Meeting für das „Projekt zur Entwicklung von Designtechnologien für den koreanischen innovativen Fusionsreaktor“ abgehalten und damit den offiziellen Start zur Sicherung eigener Designfähigkeiten für die zukünftige Realisierung der Fusionsenergie bekannt gegeben.
An diesem Kick-off-Meeting nahmen rund 70 Personen teil, darunter das KFE, InEnable Fusion, die Seoul National University sowie weitere Forschungsteams und Projektbeteiligte. Besprochen wurden unter anderem die Roadmap für das Designprojekt des innovativen Fusionsreaktors, der aktuelle Stand des bisher abgeschlossenen grundlegenden Konzeptdesigns, der virtuelle Fusionsreaktor, KI-basierte Designtechnologien sowie die Designrichtung der einzelnen Kernsysteme. Das KFE plant, im Anschluss an dieses Treffen bereits in der frühen Designphase die Kooperationsstruktur zwischen den beteiligten Institutionen zu verfeinern.
Bereits im März dieses Jahres hatte das KFE durch eine organisatorische Umstrukturierung die „Designabteilung für den innovativen Fusionsreaktor“ neu eingerichtet und damit ein spezialisiertes Organisationsteam für das Design des koreanischen innovativen Fusionsreaktors geschaffen. Das Kick-off-Meeting ist die erste formelle Diskussionsplattform, auf der das von der Designabteilung geleitete Forschungsförderungssystem tatsächlich mit der Projektumsetzung verknüpft wird. Dieses Designprojekt ist Teil des Fusions-Plug-in-Programms des Ministeriums für Wissenschaft und IKT. Ziel ist es, durch das Konzeptdesign des koreanischen innovativen Fusionsreaktors die Grundlage für den späteren Übergang zur grundlegenden Design- und Demonstrationsphase zu schaffen.
Der im Rahmen dieses Projekts zu entwickelnde koreanische innovative Fusionsreaktor ist ein Fusionsreaktor der nächsten Generation, der auf Miniaturisierung und Hochleistung abzielt. Das KFE plant, basierend auf den Betriebserfahrungen von KSTAR und den durch die Teilnahme an ITER gesammelten Kenntnissen über Fusionsanlagentechnologien, ein integriertes Design des Plasmabetriebsszenarios, des Tokamak-Hauptgeräts, der Hilfssysteme, der inneren Wandkomponenten sowie des Designintegrationssystems zu erstellen. Dabei werden der virtuelle Fusionsreaktor und KI-basierte Designtechnologien als zentrale Werkzeuge dienen, um das komplexe Design des Fusionsreaktors in einer digitalen Umgebung vorab zu prüfen und die Auswirkungen von Designänderungen schnell zu analysieren. Das KFE erhofft sich dadurch, iterative Designprozesse zu reduzieren und die Konsistenz des Gesamtsystems zu verbessern.
Yang Hyeong-ryeol, Leiter der Designabteilung für den innovativen Fusionsreaktor, erklärte, dass dieses Kick-off-Meeting die erste formelle Diskussionsplattform sei, auf der die am Design des koreanischen innovativen Fusionsreaktors beteiligten Forscher dasselbe Ziel und dieselbe Richtung teilen. Man werde den virtuellen Fusionsreaktor und KI-basierte Designtechnologien aktiv nutzen, um die Designqualität zu verbessern und so die technische Grundlage für die Förderung des Fusionsbereichs im Rahmen des koreanischen Mondprogramms zu schaffen.
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