de.wedoany.com-Bericht: Phelan Green Hydrogen hat von Johnson Matthey Catalyst Technologies (JM CT) eine Technologielizenz für seine geplante Produktionsanlage für elektronischen nachhaltigen Flugkraftstoff (eSAF) in der südafrikanischen Provinz Westkap erhalten.

Die Anlage in der Saldanha Bay soll vor Ende 2026 mit dem Bau beginnen und ist Teil des breiteren Phelan Green Hydrogen Project, das voraussichtlich 47 Milliarden südafrikanische Rand (über 2 Milliarden Pfund) investieren wird.
Die Lizenzerteilung ist die erste Phase des Projekts. Nach Fertigstellung soll die Anlage voraussichtlich eine der ersten kommerziellen eSAF-Produktionsanlagen weltweit sein und jährlich rund 35.000 Tonnen eSAF produzieren, die für den EU- und britischen Markt bestimmt sind. Diese Menge entspricht bis zu 6 % der für 2030 in der EU und Großbritannien vorgeschriebenen eSAF-Produktion. Nach Abschluss aller Phasen soll die Anlage insgesamt rund 140.000 Tonnen eSAF pro Jahr liefern.
Die HyCOgen™-Technologie von Johnson Matthey nutzt einen katalytischen Prozess, um CO2 und (grünen) Wasserstoff aus Elektrolyse in Kohlenmonoxid (CO) umzuwandeln. Anschließend wird das CO mit zusätzlichem Wasserstoff zu Synthesegas kombiniert. Die HyCOgen-Technologie ist mit der FT CANS™-Technologie integriert, die gemeinsam von JM und bp entwickelt und gehalten wird und Synthesegas in synthetisches Rohöl umwandelt, wodurch die Gesamtprozesseffizienz gesteigert wird. Das synthetische Rohöl wird nach der Weiterverarbeitung zur Herstellung von synthetischem paraffinischem Kerosin verwendet.
Alberto Giovanzana, CEO von JM CT, erklärte, dass der Plan von Phelan Green, eine eSAF-Anlage in der Provinz Westkap zu errichten, ein Meilensteinprojekt sei, das zu den ersten kommerziellen eSAF-Anlagen weltweit gehören werde und deutlich zeige, dass nachhaltiger Flugkraftstoff (SAF) heute skalierbar sei. Dies markiere auch den ersten Einsatz der HyCOgen- und FT CANS-Technologien von Johnson Matthey in Afrika.
Blair Phelan, Geschäftsführer der Phelan Green Group, sagte, dass der Abschluss dieser Lizenz- und Ingenieurverträge mit Johnson Matthey die technologische Säule des Projekts vervollständige. Die Unterstützung des Teams sei entscheidend für den Projektfortschritt gewesen, und man sei nun bereit, erneuerbare Energie, CO2 und Wasser in nachhaltigen Flugkraftstoff umzuwandeln, um zu beweisen, dass eSAF in Südafrika kommerziell produziert werden könne.
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