Argentinisches Kaliprojekt El Ceibo erhält 4,07 Millionen US-Dollar von der US-amerikanischen DFC
2026-06-17 17:19
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de.wedoany.com-Bericht: Die US-amerikanische International Development Finance Corporation (DFC) stellt dem argentinischen Kaliprojekt El Ceibo 4,07 Millionen US-Dollar an Entwicklungsfinanzierung zur Verfügung – die erste direkte Projektentwicklungsfinanzierung, die die DFC in Argentinien gewährt hat. Das Projekt ist zudem das erste, das direkt unter das im Februar 2026 unterzeichnete Abkommen über kritische Mineralien zwischen den USA und Argentinien fällt, nachdem Kali im November 2025 von den USA als kritisches Mineral eingestuft wurde.

Die DFC-Mittel in Höhe von 4,07 Millionen US-Dollar sollen voraussichtlich durch strategische Investoren in gleicher Höhe ergänzt werden, sodass die Gesamtfinanzierung in der ersten Phase 8,15 Millionen US-Dollar beträgt. Diese Mittel werden für technische Studien, Umwelt- und Sozialverträglichkeitsprüfungen (ESIA) sowie Vor-Machbarkeitsarbeiten verwendet, um den Bau einer Demonstrationsanlage mit einer Jahreskapazität von 50.000 Tonnen voranzutreiben – ein entscheidender Meilenstein auf dem Weg zur vollständigen kommerziellen Produktion von 1 Million Tonnen Kaliumchlorid pro Jahr.

Im kommerziellen Maßstab wird das El-Ceibo-Projekt zu einem der bedeutendsten Kalierschließungsprojekte der westlichen Hemisphäre gehören.

Dr. Chris Cornelius, Vorstandsvorsitzender und CEO der Argentina Potash Corp., erklärte, die Zusammenarbeit mit der DFC sei ein entscheidender Schritt für das El-Ceibo-Projekt und die Vision für den Südkegel (Cono Sur). Das Projekt habe das Potenzial, eine wichtige neue Kaliumquelle in der westlichen Hemisphäre zu werden und die langfristige landwirtschaftliche Produktivität Argentiniens, Brasiliens, Uruguays und Paraguays zu unterstützen. Das Unternehmen plant, Anfang 2027 an der New Yorker Börse (NYSE American) unter dem Börsenkürzel KCL notiert zu werden.

Das El-Ceibo-Projekt verfügt über abgeleitete Mineralressourcen von 1,606 Milliarden Tonnen Sylvinit, das etwa 391 Millionen Tonnen Kaliumchlorid enthält, und ist damit eine der größten nachgewiesenen Kalilagerstätten Südamerikas. Das Projekt liegt in der Nähe der bestehenden Infrastruktur im argentinischen Neuquén-Becken und kann den landwirtschaftlichen Kernbereich des Südkegels bedienen. Geplant ist der Einsatz von Horizontalbohrungen und selektiver Lösungsbergbautechnologie, um die Oberflächenbeeinträchtigung, den Wasserverbrauch und die gesamten Umweltauswirkungen zu minimieren.

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