de.wedoany.com-Bericht: ExxonMobil hat einen Vertrag mit dem norwegischen marinen Geowissenschaftsunternehmen Shearwater GeoServices für ein verteiltes akustisches Sensorik (DAS)-Seismikprojekt im Stabroek-Block vor der Küste Guyanas unterzeichnet, um die Anwendung hochauflösender Reservoirüberwachungswerkzeuge im sich schnell ausweitenden Yellowtail-Entwicklungsprojekt zu erweitern.

Der Arbeitsumfang umfasst eine zweimonatige seismische Quellakquisitionskampagne zur Unterstützung der Basis-DAS-Reservoirüberwachungsuntersuchung im Yellowtail-Gebiet. Shearwater hat das Schiff „SW Empress" mit einer Drei-Quellen-Konfiguration für die Durchführung des Programms mobilisiert. Das Schiff ist seit November 2025 in Südamerika im Einsatz und wechselte nach Abschluss eines Multikundenprojekts direkt in diesen Vertrag.
Kern des Programms ist die DAS-Technologie, die Glasfaserkabel als dichtes seismisches Sensornetzwerk wiederverwendet. Im Vergleich zu herkömmlichen Ozeanbodenknoten-Untersuchungen ermöglicht diese Methode eine zeitlich höher aufgelöste Verfolgung der Reservoir-Dynamik bei gleichzeitiger Reduzierung des logistischen Fußabdrucks, der Untersuchungszeit und der damit verbundenen Betriebskosten.
Zum Zeitpunkt der Vertragsunterzeichnung beschleunigte sich die Produktion im Guyana-Portfolio von ExxonMobil. Im ersten Quartal 2026 betrug die durchschnittliche Produktion der vier Produktionsanlagen im Stabroek-Block – Liza Phase 1, Liza Phase 2, Payara und Yellowtail – 914.000 Barrel pro Tag, bevor sie im Februar auf 918.000 Barrel pro Tag anstieg.
Die Aussicht auf weitere Projekte dürfte das Wachstum weiter vorantreiben. Die Entwicklungsprojekte Uaru und Whiptail befinden sich im Bau und sollen 2026 bzw. 2027 in Betrieb gehen; das Hammerhead-Projekt, das siebte genehmigte Projekt im Block, hat die Zulassung erhalten, mit einer Investitionsschätzung von 6,8 Milliarden US-Dollar und einer erwarteten Kapazitätssteigerung von etwa 150.000 Barrel pro Tag bis 2029.
Die Joint-Venture-Partner des Stabroek-Blocks haben in sieben genehmigten Entwicklungsprojekten Investitionen von über 60 Milliarden US-Dollar zugesagt. Das langfristige Ziel von ExxonMobil für das Becken ist eine Produktionskapazität von 1,7 Millionen Barrel Öläquivalent pro Tag bis 2030.
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