de.wedoany.com-Bericht: Der 8. Internationale Lateinamerikanische Meerwasserentsalzungskongress (2026) wurde am Mittwoch in Santiago de Chile eröffnet. Die Veranstaltung hat sich zu einer der zentralen Plattformen für die Analyse von Herausforderungen und Chancen im Bereich der Wasserinfrastruktur in der Region entwickelt.
Die Eröffnung wurde von Mery Martínez, Director of International Business Development bei Vostock Capital UK, moderiert. Sie startete das Programm, das die Wasserversorgung von Produktionssektoren und Gemeinden durch Meerwasserentsalzung als Wachstumsagenda in den Mittelpunkt stellt.


Die erste Sitzung zum Thema „Chancen in Lateinamerika 2026: Meerwasserentsalzungsmarkt, Fortschritte und Investitionen“ wurde vom unabhängigen Berater Juan Manuel Sánchez Medioli moderiert. Vertreter des öffentlichen und privaten Sektors hielten Vorträge, darunter Fernando Velásquez Figueroa, Development Manager bei Econssa Chile; Ernesto Zaldívar, Projektdirektor der peruanischen Investitionsförderungsbehörde ProInversión, der online über „Aktueller Stand und Perspektiven der Meerwasserentsalzung in Peru“ sprach. Der israelische Botschafter in Chile, Peleg Lewi, erörterte „Meerwasserentsalzung als Teil der nationalen Resilienz“. Walter Javier Muñoz, Vizepräsident der chilenischen Bergbaukammer (Cámara Minera de Chile), erklärte „Regulierungsstrategien, zentrale Risiken und Investitionen: Das neue chilenische Meerwasserentsalzungsgesetz und der regionale Regulierungsrahmen“. Ignacio Rodríguez, CEO von Desala, erläuterte das Desala-Modell und seine Strategie für die Mehrzweck-Meerwasserentsalzung.
Die zweite Sitzung konzentrierte sich auf „Wassertechnologien der nächsten Generation: Transformation, Digitalisierung und Effizienz“ und befasste sich mit Digitalisierung, Betriebseffizienz und innovativen Anwendungen in Meerwasserentsalzungsanlagen. Experten von Unternehmen wie NanoH2O, International Valve, Valmet Chile, Grupo Calidra, Aquatech und EUROHINCA präsentierten Forschungs- und Entwicklungsergebnisse zur Prozessoptimierung, Energieverbrauchsreduzierung und Verbesserung der Betriebsleistung.

Die dritte Sitzung mit dem Titel „Wasserinfrastruktur: Projekte in Bau, zukünftige Wetten und globale Erfahrungen“ befasste sich mit Wasserinfrastruktur und der Entwicklung von Meerwasserentsalzungsprojekten in der Region. Zu den Redebeiträgen gehörten María José López, Business Development Manager bei CKC Infraestructura Sustentable, die Chancen bei Meerwasserentsalzung und öffentlichen Baukonzessionen in Chile analysierte; Cecilia Ramírez, Leiterin des Nationalen Projektmanagementbüros des chilenischen Geologie- und Bergbaudienstes (Sernageomin), die über die Rolle der sektoralen Genehmigungen sprach. José Tomás Valdés, Wassermanager bei Colbún, erläuterte die Herausforderungen bei der Projektentwicklung. Carlos Goitia, Direktor für Meerwasserentsalzungsunternehmen bei Aguas Nuevas, berichtete über Erfahrungen im Betrieb und in der Wartung. Juan Pablo Mino, General Manager von Aguas Pacífico, informierte über die neuesten Fortschritte des Aconcagua-Projekts. Mario Delannays, Koordinator für Konzessionen des chilenischen Ministeriums für öffentliche Arbeiten (Ministerio de Obras Públicas de Chile), erläuterte detailliert die Fortschritte der Meerwasserentsalzungsanlage in der Region Coquimbo.

Die vierte Podiumsdiskussion drehte sich um „Integriertes Wassermanagement“. María Elena Boisier, Managerin für technische Fähigkeiten der chilenischen Produktionsförderungsgesellschaft CORFO, stellte Instrumente zur Förderung von Innovationen in der Branche vor; Emerson Junior Castro Hidalgo, Direktor für Sonderprojektmanagement bei ProInversión Peru, analysierte die Erfahrungen Perus bei der Entwicklung von Wasserinfrastruktur durch öffentlich-private Partnerschaften. Die Podiumsdiskussion umfasste Themen der Wasser-Governance und Nachhaltigkeit mit Teilnehmern aus den Bereichen Bergbau, Landwirtschaft, Wissenschaft und öffentlichen Institutionen, darunter Walter Javier Muñoz, Vizepräsident der chilenischen Bergbaukammer; Mariana Villada Canela, Forscherin an der Autonomen Universität von Baja California (Universidad Autónoma de Baja California); sowie Vertreter von Institutionen im Bereich Wassermanagement.

Der zweite und letzte Tag des Kongresses findet am Donnerstag statt. Geplant sind technische Vorträge, Podiumsdiskussionen zu Investitionen und Wasser-Governance sowie eine Unternehmenskontaktbörse. Ziel ist es, die Zukunft der Meerwasserentsalzung und Wassersicherheit in Lateinamerika zu analysieren. Es werden Vorträge von Experten aus der Bergbauindustrie erwartet.
Dieser Artikel wurde von Wedoany übersetzt und bearbeitet. Bei jeglicher Zitierung oder Nutzung durch künstliche Intelligenz (KI) ist die Quellenangabe „Wedoany“ zwingend vorgeschrieben. Sollten Urheberrechtsverletzungen oder andere Probleme vorliegen, bitten wir Sie, uns unverzüglich zu benachrichtigen. Wir werden den entsprechenden Inhalt umgehend anpassen oder löschen.
E-Mail: news@wedoany.com









