de.wedoany.com-Bericht: 16 Institutionen haben gemeinsam das InFACT-Projekt gestartet, das darauf abzielt, Kunststoff aus Haushaltsabfällen in neue Verpackungen umzuwandeln, um den zunehmend strengeren EU-Vorschriften zu Recycling und Rezyklatanteil gerecht zu werden. Das Projekt wird vom Dänischen Technologischen Institut (Danish Technological Institute) geleitet, zu den Teilnehmern gehören Nestlé, Interzero, Total Energies sowie mehrere Unternehmen aus den Bereichen Sammlung, Sortierung, Recycling, Verpackungsherstellung und Lebensmittel. Die Laufzeit des Projekts erstreckt sich von 2026 bis 2028 und wird vom Dänischen Innovationsfonds (Innovation Fund Denmark) über das Trace-Programm gefördert.

Weiche Kunststoffverpackungen wie Kaffeebeutel, Chipstüten und Süßigkeitenverpackungen werden derzeit größtenteils verbrannt oder downgecycelt, anstatt zu neuen Verpackungen verarbeitet zu werden. InFACT beruft sich auf Daten der Europäischen Umweltagentur (European Environment Agency), wonach die Recyclingquote dieser Verpackungen unter 15 % liegt, obwohl sie „fast die Hälfte“ aller auf den Markt gebrachten Kunststoffverpackungen ausmachen. Das Projekt ist der Ansicht, dass die Eigenschaften moderner weicher Lebensmittelverpackungen – wie mehrschichtige Polymere, Druckfarben, Klebstoffe und metallisierte Oberflächen – ein herkömmliches mechanisches Umschmelzen nahezu unmöglich machen; zudem stellen die Fragmentierung der Wertschöpfungskette und das Fehlen tragfähiger Geschäftsmodelle Hindernisse dar. InFACT versucht, diesen Herausforderungen durch die Integration komplementärer Recyclingtechnologien und die Verknüpfung von Technologie, Dokumentation und Markt entlang der Verpackungskette zu begegnen. Per Sigaard Christensen, Geschäftsbereichsleiter am Dänischen Technologischen Institut, erklärte, dass der Aufbau einer wirtschaftlich tragfähigen Infrastruktur für weiche Kunststoffverpackungen nicht nur die Umsetzung der EU-Anforderungen unterstütze, sondern auch die Resilienz der europäischen Industrie stärke und dazu beitrage, die Abhängigkeit von importiertem Erdöl zu verringern und eine autarke Kreislaufwirtschaft für Kunststoffe aufzubauen.
Darüber hinaus hat TBM das Material CirculeX vorgestellt, das aus Post-Consumer-Rezyklaten hergestellt wird und laut Angaben bis zu 61 % weniger CO₂-Emissionen verursacht. Im Vergleich zu herkömmlichen Post-Consumer-Rezyklaten weist CirculeX eine um 126 % höhere Biegefestigkeit und eine um 76 % höhere Schlagzähigkeit auf.
Im März gab das von der EU geförderte BioSupPack-Projekt den Abschluss seiner fünfjährigen Aktivitäten bekannt. Die 18 Konsortialpartner unter der Leitung von AIMPLAS erklärten, dass sie erfolgreich nachgewiesen hätten, dass Bierabfälle in leistungsfähige Biokunststoffe für nachhaltige Verpackungen umgewandelt werden können. Das Projekt widmete sich der Entwicklung und Validierung von Materialien und Produktionsverfahren auf Basis von Polyhydroxyalkanoaten (PHA und PHB), um eine tragfähige Alternative zu erdölbasierten Kunststoffen zu bieten und gleichzeitig die Einhaltung der EU-Verpackungs- und Verpackungsabfallverordnung (PPWR) zu unterstützen.
Dieser Artikel wurde von Wedoany übersetzt und bearbeitet. Bei jeglicher Zitierung oder Nutzung durch künstliche Intelligenz (KI) ist die Quellenangabe „Wedoany“ zwingend vorgeschrieben. Sollten Urheberrechtsverletzungen oder andere Probleme vorliegen, bitten wir Sie, uns unverzüglich zu benachrichtigen. Wir werden den entsprechenden Inhalt umgehend anpassen oder löschen.
E-Mail: news@wedoany.com









