de.wedoany.com-Bericht: Virgin Media O2 erweitert den O2 Satellite Direct-to-Device (D2D)-Dienst auf Google Pixel-Smartphones, sodass Pixel-Nutzer in Gebieten, die nicht vom traditionellen Mobilfunknetz im Vereinigten Königreich abgedeckt werden, Satellitenverbindungen nutzen können. Dies ist besonders nützlich beim Durchqueren abgelegener Regionen oder bei unerwarteten Unterbrechungen.

O2 Satellite wurde Anfang dieses Jahres eingeführt und ermöglicht es Kunden, mit einem normalen Smartphone direkt eine Satellitenverbindung herzustellen, war jedoch zunächst auf wenige kompatible Geräte beschränkt. Durch die Einführung des Direct-to-Device-Dienstes erhöht sich die Abdeckung von Virgin Media O2 im britischen Festland auf 95 %, was einer Flächenvergrößerung von etwa zwei Dritteln der Größe von Wales entspricht. Der Dienst wird als monatliche Option (Bolt On) für 3 Pfund angeboten und ist für Standard-Tarifpläne verfügbar; Ultimate-Plan-Kunden können ihn kostenlos nutzen. In Gebieten ohne Mobilfunkempfang unterstützt er Funktionen wie Messaging-Apps und Standortdienste.
Chris Bournes, Commercial Director bei Virgin Media O2, erklärte, dass man bei der Einführung von O2 Satellite darauf abzielte, Satellitenverbindungen auch für die Geräte verfügbar zu machen, die Kunden täglich nutzen. Die Hinzunahme von Google Pixel-Geräten sei ein weiterer wichtiger Schritt nach vorne, was bedeutet, dass mehr Kunden an Orten, die nicht vom traditionellen Mobilfunknetz abgedeckt werden, verbunden bleiben können. Francois Mahieu, Managing Director für Großbritannien und Irland bei Google Devices & Services, ergänzte, dass die Zusammenarbeit mit Virgin Media O2 O2 Satellite zu Google Pixel-Nutzern bringe. Pixel-Smartphones seien als praktische und zuverlässige Geräte konzipiert, und Nutzer von O2 Satellite könnten selbst in den entlegensten Teilen des Vereinigten Königreichs verbunden bleiben.
Andere europäische Mobilfunkbetreiber sind bereits vorausgegangen: Kyivstar arbeitet mit Starlink zusammen, Orange mit Skylo. O2 Satellite ist jedoch der erste satellitengestützte Direct-to-Device-Dienst, der bereits im Februar einige Datendienste umfasste. Der Dienst unterstützte zunächst nur eines von vier Modellen der Samsung Galaxy S25-Serie, wurde letzten Monat auf iPhones ausgeweitet, und nun können auch Pixel-Modelle hinzukommen.
Die britische Kommunikationsregulierungsbehörde Ofcom hat diese Woche vorgeschlagen, die 2-GHz-Mobilfunksatellitendienst (MSS)-Lizenzen von Viasat und Echostar um weitere 3 bis 5 Jahre zu verlängern. Diese beiden Satellitenbetreiber nutzen das Frequenzband derzeit für Dienste wie Bord-WLAN und LoRaWAN-Internet-der-Dinge-Verbindungen; die aktuelle Genehmigung läuft im Mai nächsten Jahres aus. Ofcom hat eine Konsultation gestartet, um Meinungen zu einem Plan für die Vergabe neuer Lizenzen an Viasat und Echostar für einen Übergangszeitraum von 3 bis 5 Jahren einzuholen. Die Behörde erklärte, dies würde Unterbrechungen der aktuellen Dienste verhindern und die weitere Nutzung des Spektrums nach Ablauf der bestehenden Genehmigung sicherstellen. Gleichzeitig wolle man im Übergangszeitraum anderen Akteuren mehr Flexibilität beim Zugang zu diesem Spektrum ermöglichen, um eine optimale Nutzung des Spektrums zu erreichen und Innovationen zu unterstützen.
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