Polarnode verkauft Rechenzentrumsgelände in Pori, Finnland
2026-06-21 16:23
Merken

de.wedoany.com-Bericht: Das nordische Rechenzentrumsunternehmen Polarnode hat sein Rechenzentrumsentwicklungsgelände in Pori, Finnland, an einen nicht genannten europäischen Rechenzentrumsbetreiber verkauft.

Das Gelände umfasst 26 Hektar, verfügt über rechtsgültige Bebauungspläne und Baugenehmigungen, und der Netzanschluss ist bereits erfolgt. Die Vertragsbedingungen wurden nicht offengelegt.

„Wir freuen uns, einen starken Partner für das Gelände in Pori gefunden zu haben. Diese Transaktion spiegelt die Qualität des Engagements unseres Teams bei der Entwicklung vollständig genehmigter und netzbereiter Vermögenswerte wider, und wir freuen uns darauf, das Projekt in die Design- und Lieferphase übergehen zu sehen", sagte Mikko Toivanen, Mitbegründer und Vorstandsvorsitzender von Polarnode.

Polarnode wurde vor einem Jahr gegründet und kündigte im Mai 2025 Pläne zum Bau eines 100-MW-Campus in Pori an, wobei das Grundstück der Stadt gehört. Das Unternehmen treibt außerdem ein 30-MW-Campusprojekt im Stadtteil Juhansuo der finnischen Kleinstadt Nokia voran und entwickelt ein 40-MW-Projekt in Heinola. Polarnode entwickelt für das europäische KI-Cloud-Unternehmen Nebius einen Campus in Lappeenranta, dessen Kapazität nach vollständiger Fertigstellung über 300 MW betragen könnte.

Im vergangenen Monat kündigte Polarnode Pläne zum Bau eines Rechenzentrums in Keminmaa an, das auf einem 109 Hektar großen Gelände eine Kapazität von 500 MW haben soll und voraussichtlich 2028 in Betrieb gehen wird. Das Unternehmen plant außerdem den Bau eines 250-MW-Projekts in Kuopio, das ebenfalls 2028 in Betrieb gehen soll.

Savills und Augusta & Co fungierten bei dieser Transaktion als Finanzberater von Polarnode und unterstützten das Unternehmen bei der Identifizierung des Partners und der Strukturierung der Transaktion. Das Immobilienentwicklungsunternehmen CompassForge Ventures kündigte im vergangenen Jahr Pläne zum Bau eines 150-MW-Projekts in Pori an, das Gelände wurde anschließend von ASP DC übernommen. Glesys betreibt zwei Rechenzentren in Pori, die im vergangenen Jahr von Verne übernommen wurden.

Dieser Artikel wurde von Wedoany übersetzt und bearbeitet. Bei jeglicher Zitierung oder Nutzung durch künstliche Intelligenz (KI) ist die Quellenangabe „Wedoany“ zwingend vorgeschrieben. Sollten Urheberrechtsverletzungen oder andere Probleme vorliegen, bitten wir Sie, uns unverzüglich zu benachrichtigen. Wir werden den entsprechenden Inhalt umgehend anpassen oder löschen.

E-Mail: news@wedoany.com