Am 13. März 2025 veröffentlichte das philippinische Energieministerium (DOE) offiziell die Ausschreibungsdetails für die vierte Runde der Ökostromauktionen (GEA-4) und kündigte den Start von Erneuerbare-Energien-Projekten mit einer Gesamtleistung von 9,4 GW an. Darunter befand sich erstmals ein integriertes Photovoltaik-Energiespeicherprojekt (IRESS) mit einer Leistung von 1,1 GW, das die Energiewende des Landes in eine neue Phase katapultiert.
Das 9,4-GW-Projekt umfasst mehrere Technologien, wobei die Energiespeicherung im Mittelpunkt steht.
Diese Ausschreibungsrunde ist in zwei große Abschnitte unterteilt: 9.378 MW an herkömmlichen Projekten für erneuerbare Energien, darunter Photovoltaikanlagen auf Freiflächen, Photovoltaikanlagen auf Dächern, schwimmende Photovoltaikanlagen und Windkraftanlagen an Land; und 1.100 MW an IRESS-Projekten – Photovoltaikkraftwerke müssen mit Energiespeichersystemen mit einer Entladekapazität von mindestens 4 Stunden ausgestattet sein, um die Flexibilität und Zuverlässigkeit des Netzes zu verbessern. Die Projekte befinden sich in Luzon, Visayas und Mindanao und sollen schrittweise zwischen 2026 und 2029 in Betrieb genommen werden. Der erfolgreiche Bieter erhält einen staatlichen Stromabnahmevertrag (PPA) mit einer Laufzeit von 20 Jahren.
Der stellvertretende Energieminister Mario Marasigan betonte, dass die Einführung der Energiespeicherung „ein entscheidender Schritt zur Energieresilienz“ sei. Zuvor hatten die Philippinen aufgrund instabiler Netzanbindungen für erneuerbare Energien im Jahr 2024 105 überfällige Photovoltaikprojekte (darunter 53 Kraftwerke) beendet. Dieses Mal soll die obligatorische Speicherung das Problem der schwankenden Versorgung lösen und das nationale Ziel erreichen, bis 2030 35 % erneuerbare Energie zu erzeugen.









