Chinesische Akademie der Wissenschaften: Hydrologische Folgen von Wiederaufforstung hängen vom Grad der globalen Erwärmung ab
2026-06-22 09:43
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de.wedoany.com-Bericht: Eine neue Studie des Instituts für Atmosphärenphysik der Chinesischen Akademie der Wissenschaften (Institute of Atmospheric Physics, Chinese Academy of Sciences) hat ergeben, dass die hydrologischen Folgen von Wiederaufforstung entscheidend vom Grad der globalen Erwärmung abhängen.

Das Forschungsteam nutzte die neuesten Erdsystemmodellsimulationen des CMIP6-Projekts, um die Auswirkungen großflächiger Wiederaufforstungsmaßnahmen gleichen Umfangs in zwei Zukunftsszenarien zu vergleichen: einem Pfad mit geringer Erwärmung (SSP1‑2.6) und einem Pfad mit hoher Erwärmung (SSP3‑7.0). Die Studie konzentriert sich auf die Verfügbarkeit von Landwasser, also das Gleichgewicht zwischen Niederschlag und Verdunstung, das für Ökosysteme, Landwirtschaft und den menschlichen Wasserverbrauch von entscheidender Bedeutung ist.

Dr. TANG Tao, Hauptautor der in One Earth veröffentlichten Studie, erklärte, dass dieselben Bäume, in gleichem Umfang gepflanzt, je nach Hintergrundklima nahezu gegensätzliche Ergebnisse liefern können. Bei geringer Erwärmung erhöht die Wiederaufforstung die globalen Wasserressourcen leicht, vergrößert jedoch die Kluft zwischen feuchten und trockenen Regionen – ein „dem Reichen wird gegeben“-Effekt. Bei hoher Erwärmung verringert die Wiederaufforstung die gesamte Wasserverfügbarkeit, führt jedoch zu einer gleichmäßigeren Verteilung der Wasserressourcen.

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