Indiens Alchemy-Paragon-Werk für 10.000 Tonnen Bio-CNG in Betrieb genommen
2026-06-23 10:53
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de.wedoany.com-Bericht: Das von Alchemy Cleantech und Paragon Biofuels gemeinsam in Betrieb genommene Ankleshwar Bio-CNG-Werk ist offiziell gestartet. Die Anlage ist für die Verarbeitung von 43.800 Tonnen organischer Abfälle pro Jahr ausgelegt und wandelt diese in 2.373 Tonnen komprimiertes Biomethan (CBG) um, das direkt herkömmliches komprimiertes Erdgas (CNG) ersetzt.

Das Werk wurde eigens im Rahmen einer strategischen Partnerschaft der beiden Unternehmen gegründet, um den Aufbau einer nachhaltigen Infrastruktur für die energetische Nutzung von Abfällen in Indien voranzutreiben. Nach der Inbetriebnahme vermeidet das Projekt jährlich 17.000 Tonnen CO₂-Emissionen, was der Kohlenstoffbindung von 6.272,6 Hektar Wald oder den Emissionen von 7,95 Millionen Litern Benzin entspricht. Darüber hinaus fallen jährlich 7.300 Tonnen feste fermentierte organische Düngemittel (FOM) und 27.375 Kubikmeter flüssige FOM an. Diese nährstoffreichen Biodünger unterstützen eine nachhaltige Landwirtschaft und ermöglichen ein Kreislaufwirtschaftskonzept für Abfälle.

In Bezug auf die Beschäftigung schafft die Anlage rund 50 direkte Arbeitsplätze und unterstützt durch Abfallsammlung, Logistik und das Zulieferernetzwerk etwa 150 indirekte Lebensgrundlagen. Sushant Arora, Gründer von Alchemy Cleantech, erklärte: „Das Unternehmen glaubt, dass die Zukunft der Energie in der Regeneration und nicht im Abbau liegt, und sieht das Werk als Beleg dafür, dass Abfälle eine erschließbare Ressource sind.“ Susmit Gupta, Geschäftsführer von Paragon Biofuels, gab bekannt: „Das Unternehmen hat bereits Investitionen in Höhe von 5 Milliarden Indische Rupien zugesagt, um die Branche auszubauen“, und betonte: „Das Projekt zeigt, wie Kapital, Technologie und Politik gemeinsam den Weg für eine nachhaltige Infrastruktur ebnen können.“

Die Inbetriebnahme des Ankleshwar Bio-CNG-Werks legt den Grundstein für die beiden Unternehmen, um in Industrie- und Stadtzentren Indiens reproduzierbare Infrastrukturen zur energetischen Abfallverwertung zu errichten. Mit dem Bau weiterer neuer Anlagen plant die Partnerschaft die Schaffung eines landesweiten Kreislauf-Energie-Ökosystems, das organische Abfälle in eine nationale strategische Ressource verwandelt.

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