Fünf japanische Unternehmen, darunter NTT, starten Entwicklung von KI-gesteuerter 6G-Mehrbandtechnologie
2026-06-23 16:36
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de.wedoany.com-Bericht: NTT Docomo, NEC, 1FINITY, NTT und Fujitsu gaben am 23. Juni 2026 bekannt, dass ihr gemeinsamer Vorschlag vom japanischen Ministerium für Innere Angelegenheiten und Kommunikation angenommen wurde. Der Vorschlag mit dem Titel „Forschung und Entwicklung von Mobilkommunikationsnetzen zur gemeinsamen Nutzung mehrerer Frequenzbänder“ ist Teil des vom Ministerium ab dem Geschäftsjahr 2026 neu eingeführten Förderprogramms „Forschung und Entwicklung zur Erweiterung von Funkressourcen“.

Diese Forschung und Entwicklung ist auf die 6G-Ära ausgerichtet und nutzt Künstliche Intelligenz, um eine optimale Steuerung mehrerer Frequenzbänder zu erreichen. Die fünf Unternehmen planen, das Projekt über einen Zeitraum von vier Jahren von 2026 bis 2029 durchzuführen, mit dem Ziel, die Kommunikationsleistung in der 6G-Ära zu verbessern und gleichzeitig den Netzstromverbrauch drastisch zu senken.

Die konkreten Forschungs- und Entwicklungsinhalte gliedern sich in zwei technische Themen. Technisches Thema A ist die „Netzwerksteuerungstechnologie basierend auf fortschrittlichem vRAN (virtualisierte Basisstation)“. Diese Technologie analysiert in Echtzeit die Kommunikationsumgebung und den Endgerätezustand mittels KI, prognostiziert die Kommunikationsqualität für die nächsten Hundert Millisekunden bis Sekunden und weist so alle Funkwellen von niedrigen bis zu hohen Frequenzbändern optimal zu, um die Kommunikationsgeschwindigkeit zu erhöhen. Durch die flexible Steuerung von Funkwellen und Rechenprozessen je nach Bedarf soll ein hoch skalierbares Netzwerk aufgebaut werden. Technisches Thema B ist die „Netzwerkaufbautechnologie zur effizienten Frequenznutzung“. Dieses Thema richtet sich an die Übergangsphase des koexistierenden 5G- und 6G-Betriebs und entwickelt kleine, energieeffiziente Basisstationsgeräte, die mehrere Frequenzbänder unterstützen. Gleichzeitig werden Technologien zur dynamischen KI-Steuerung der Anwendung hoher Frequenzbänder sowie flexible, auf Funkverbindungen basierende Verbindungstechnologien zwischen Basisstationen entwickelt, um bei gleichzeitiger Optimierung der Recheneffizienz und Reduzierung des Stromverbrauchs eine dichte Netzabdeckung zu ermöglichen.

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