Schindler erweitert Flotte um zwei weitere Aufzugsinstallationsroboter auf insgesamt sieben weltweit
2026-06-24 11:07
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de.wedoany.com-Bericht: Die Schweizer Firma Schindler baut ihre Flotte von Baurobotern aus und hat zwei weitere Roboter-Aufzugsinstallationssysteme (Schindler R.I.S.E) in Betrieb genommen, womit die weltweit eingesetzten Roboter nun insgesamt sieben betragen. Das Unternehmen gibt an, dass das System bei der Vorbereitung und Installation von Aufzugsschächten bis zu 40 % Zeit einsparen kann.

Seit der Einführung vor fünf Jahren wurde Schindler R.I.S.E auf 36 Baustellen weltweit eingesetzt und hat rund 50.000 Ankerbolzen installiert. Die Projekte erstrecken sich über Länder wie Österreich, Polen, Indien, Großbritannien, Brasilien, China und Singapur. Faruk Osmanbasic, Leiter der fortschrittlichen Installationstechnologien bei Schindler, weist darauf hin, dass die globale Nachfrage steigt, Bauprojekte unter zunehmendem Zeitdruck stehen und immer mehr Wert auf sicherere und verbesserte Arbeitsbedingungen vor Ort gelegt wird. Aufzugsinstallationen finden oft in engen Räumen statt, in denen Arbeiter stundenlang Lärm und Staub durch Bohren ausgesetzt sein können. Auftragnehmer erkennen zunehmend die weitreichenden Vorteile dieser Roboter.

Die Aufzugsführungsschienen werden mit Halterungen an der Schachtwand befestigt, wobei jede Halterung mit mehreren Ankerbolzen fixiert wird. Ein Aufzugsschacht in einem Hochhaus benötigt etwa 1.000 Ankerbolzen, bei Superhochhäusern oder in Erdbebengebieten sind es noch mehr. Bei einem kürzlichen Projekt waren auf einer einzigen Baustelle über 4.900 Ankerbolzen erforderlich. Die herkömmliche Installation von Ankerbolzen erfordert wochenlange schwere Bohrarbeiten, begleitet von Vibrationen, Staubbelastung und körperlicher Anstrengung, wobei Techniker auf Arbeitsplattformen in engen Schächten Meter für Meter klettern. Schindler R.I.S.E bereitet die Schachtwand vor, indem es Positionen vermisst, bohrt und Ankerbolzen installiert, und übernimmt diese sich wiederholenden, schweren Aufgaben, sodass sich erfahrene Techniker auf die präzise Ausrichtung, die Schienenmontage und die gesamte Fahrqualität konzentrieren können.

Der Roboter und alle erforderlichen Zubehörteile werden in zwei Holzkisten transportiert und sind nach der Ankunft auf der Baustelle sofort einsatzbereit. Das Gerät wird auf einem Transportwagen montiert, über ein eigenes Seilwindensystem aufgehängt und durch integrierte Sicherheitsmechanismen gesichert. Es kann sich im Schacht auf und ab bewegen und arbeitet autonom nach einem vorab geladenen digitalen Arbeitsplan. Das System scannt die Betonoberfläche, um das Bohren in Bewehrungsstahl zu vermeiden, bohrt mit hoher Präzision und installiert die Ankerbolzen in vorgegebenen Höhen und Positionen. Der Bediener überwacht den gesamten Prozess über eine Tablet-Oberfläche.

Mit steigender Nachfrage verstärkt Schindler die globale Infrastruktur zur Unterstützung des Einsatzes von Schindler R.I.S.E. Wenn die Roboter nicht auf Baustellen sind, werden sie in strategisch gelegenen Hubs gewartet. Schindler betreibt derzeit Hubs in der Schweiz, Hongkong und Australien, zu denen die Roboter zwischen den Projekten zur Wartung zurückkehren. In schnell wachsenden Märkten werden zusätzliche Hubs evaluiert, um Transportwege und Einsatzzeiten zu verkürzen.

Die Bauindustrie hinkt historisch in der Automatisierung hinter anderen Branchen hinterher. Mit höheren Städten, zunehmendem Arbeitskräftemangel und strengeren Sicherheitsstandards wird die Robotik zunehmend zu einem praktischen Treiber für Produktivitätssteigerungen.

Dieser Artikel wurde von Wedoany übersetzt und bearbeitet. Bei jeglicher Zitierung oder Nutzung durch künstliche Intelligenz (KI) ist die Quellenangabe „Wedoany“ zwingend vorgeschrieben. Sollten Urheberrechtsverletzungen oder andere Probleme vorliegen, bitten wir Sie, uns unverzüglich zu benachrichtigen. Wir werden den entsprechenden Inhalt umgehend anpassen oder löschen.

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