de.wedoany.com-Bericht: Die Dredging Corporation of India Limited (DCIL) gab am 24. Juni 2026 bekannt, dass sie ein technisch anspruchsvolles Gesteinsbaggerprojekt für die Jawaharlal Nehru Port Authority (JNPA) erfolgreich abgeschlossen hat. Die erfolgreiche Durchführung dieses Projekts ist von großer strategischer Bedeutung für den größten Containerhafen Indiens, da die Gesteinsbaggerung dort zuvor lange Zeit nicht abgeschlossen werden konnte. Die Fertigstellung dieser Baggerarbeiten wird dazu beitragen, die für den Hafen erforderliche Fahrwassertiefe zu erhalten und einen reibungslosen Schiffsverkehr sowie einen unterbrechungsfreien Hafenbetrieb zu gewährleisten.
Die Dredging Corporation of India Limited wurde am 29. März 1976 gegründet, hat ihren Hauptsitz in Visakhapatnam, Andhra Pradesh, und ist ein staatliches Baggerunternehmen Indiens sowie ein „Mini-Ratna“-Unternehmen des öffentlichen Sektors. Das Unternehmen bietet Dienstleistungen wie Unterhaltungsbaggerung, Baubaggerung, Strandaufspülung und Landgewinnung an. Es wird von einem Konsortium aus vier großen Häfen betrieben – der Visakhapatnam Port Authority, der Paradip Port Authority, der Jawaharlal Nehru Port Authority und der Deendayal Port Authority – und untersteht dem indischen Ministerium für Häfen, Schifffahrt und Wasserstraßen.
Der Jawaharlal Nehru Port liegt in der Nähe von Elephanta Island an der Ostküste des Hafens von Mumbai. Er ist der größte Containerhafen Indiens, wickelt etwa 55 % des indischen Containeraufkommens ab und ist mit über 200 Häfen weltweit verbunden. Der Hafen betreibt fünf Containerterminals und verfügt über Liegeplätze für Schüttgut und Flüssiggut.
Laut Angaben der Dredging Corporation of India Limited umfasste das Projekt Bohr- und kontrollierte Sprengarbeiten in extrem hartem Gestein mit einer Druckfestigkeit von bis zu 180 Megapascal. Die Arbeiten wurden in unmittelbarer Nähe zu einem Flüssiggutliegeplatz und einem in Betrieb befindlichen Terminal durchgeführt, was strenge Anforderungen an Sicherheitsvorschriften und Betriebskontrollen stellte. Da die Bohr- und Sprengarbeiten in der Nähe bestehender Meeresbauwerke stattfanden, wurden Parameter wie Vibrationsniveaus, Scherkräfte, Rissausbreitung und strukturelle Reaktionen kontinuierlich von unabhängigen technischen Institutionen überwacht. Das Projekt sah zudem Betriebsbeschränkungen vor: Sprengungen waren nur tagsüber erlaubt, wodurch sich das tatsächliche effektive Arbeitsfenster um fast 50 % reduzierte. Zur Bewältigung der Projektrisiken wurde ein umfassender Risikominderungsrahmen implementiert, der unter anderem eine Versicherungsdeckung in Höhe von 200 Millionen Indischen Rupien für die angrenzende Infrastruktur des Terminals vorsah.

Die technische Überwachung und Verifizierung des Projekts wurde von renommierten Institutionen wie der Anna University in Chennai, dem National Institute of Rock Mechanics (NIRM) in Bangalore und dem National Institute of Technology Karnataka (NITK) in Surathkal durchgeführt. Die Dredging Corporation of India Limited erklärte, dass der erfolgreiche Abschluss dieses Projekts einen Maßstab für komplexe Gesteinsbaggerprojekte in Indien setze und ihre Position als führendes Baggerunternehmen des Landes weiter festige.

Dieser Artikel wurde von Wedoany übersetzt und bearbeitet. Bei jeglicher Zitierung oder Nutzung durch künstliche Intelligenz (KI) ist die Quellenangabe „Wedoany“ zwingend vorgeschrieben. Sollten Urheberrechtsverletzungen oder andere Probleme vorliegen, bitten wir Sie, uns unverzüglich zu benachrichtigen. Wir werden den entsprechenden Inhalt umgehend anpassen oder löschen.
E-Mail: news@wedoany.com









