Belgische CECE-Technologiewoche im Juni fokussiert europäische Umweltagenda
2026-06-25 15:27
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de.wedoany.com-Bericht: Das Committee for European Construction Equipment (CECE) hielt vom 15. bis 18. Juni in Brüssel, Belgien, sein zweites Quartalstreffen der jährlichen „Technologiewoche“ ab. Die technischen Ausschüsse und Projektteams diskutierten Kernthemen wie Umwelt, Digitalisierung und Maschinenvorschriften.

Im Bereich der Umweltagenda konzentrierte sich die PT-3R-Sitzung auf den Umweltvorschlag (Omnibus VIII), der Änderungen im Zusammenhang mit der Batterieverordnung sowie den sich entwickelnden Rahmen der EU für die Harmonisierung der erweiterten Herstellerverantwortung (EPR) im Rahmen des künftigen Kreislaufwirtschaftsgesetzes umfasste. Die Sitzung informierte auch über die Einstellung der SCIP-Datenbank. Die Teilnehmer erfuhren, dass die Aktivitäten im Zusammenhang mit der EPR auf Ratsebene eingestellt wurden, während die Verhandlungen über die übrigen Dokumente fortgesetzt werden. Bei der Batterieverordnung konzentrierte sich die Diskussion auf den für Februar 2027 geplanten „Batteriepass“. Die Mitglieder betonten die Notwendigkeit klarer Datenanforderungen und Umsetzungsbedingungen und forderten weiterhin längere Vorbereitungszeiten für die Industrie. In Chemikalienfragen hat das CECE auf den Entwurf der Stellungnahme des SEAC zu den künftigen PFAS-Beschränkungsvorschlägen im Rahmen von REACH reagiert. Der nächste Schritt ist die verstärkte Kommunikation mit der Europäischen Kommission, um auf künftige Gesetzesvorschläge zu reagieren. In Bezug auf die ESPR konzentrierte sich die Diskussion auf die Anforderungen für Stahlprodukte, einschließlich des Konsultationsprozesses für die erwarteten relevanten Rechtsakte, die voraussichtlich Ende 2026 oder Mitte 2027 erlassen werden.

Die PT-Data-Sitzung konzentrierte sich auf das Digitale Binnenmarktgesetz sowie die Auswirkungen von Daten, Cybersicherheit und Künstlicher Intelligenz. Die Mitglieder tauschten sich über die Umsetzung des Cyber Resilience Act (CRA) aus, wobei sie sich insbesondere auf die neuen Kapitel der von der Kommission erstellten vorläufigen Leitlinien zum CRA konzentrierten und spezifische Punkte diskutierten, die einer Klärung bedürfen, darunter Unterstützungszeiträume und Konformitätserwartungen. Die Diskussion umfasste auch Fortschritte in der KI-Politik, mit Schwerpunkt auf der Umsetzung der Hochrisiko-KI-Anforderungen gemäß dem KI-Gesetz sowie den jüngsten Änderungen der Artikel 8 und 20 der Maschinenverordnung. Die CECE-Mitglieder betonten, dass die Kommission konsistente Leitlinien bereitstellen müsse, um eine einheitliche Auslegung der sich überschneidenden digitalen Vorschriften zu gewährleisten und Doppelarbeit sowie zusätzliche Verwaltungslasten zu vermeiden.

Die PT-Machinery-Sitzung konzentrierte sich hauptsächlich auf die Umsetzung der europäischen Maschinenverordnung (MR), die damit verbundenen Normungsaktivitäten und die jüngsten Initiativen zu Omnibus IV. Die Mitglieder prüften die aktuellen Arbeiten am MR-Anwendungsleitfaden, einschließlich der Fortschritte in den Bereichen digitale Dokumentation, Ergonomie und Kontakt mit Stromleitungen. Das Team erörterte auch die Umsetzung von Cybersicherheitsanforderungen, einschließlich der Bemühungen, unnötige Kosten für Hersteller bei nicht aufeinander abgestimmten Umsetzungszeitplänen von MR und CRA zu vermeiden. Darüber hinaus begrüßten die Mitglieder die Ergebnisse der Verhandlungen über Omnibus IV, die die Bemühungen des CECE widerspiegeln. Obwohl der endgültige Text noch nicht veröffentlicht wurde, feierte die Sitzung die 30-monatige Übergangsfrist für die verpflichtende digitale Konformitätserklärung, die Akzeptanz eines flexiblen Ansatzes für Landing Pages zum direkten Zugriff auf Dokumente sowie die Verbesserungen, die der CE/EP-Vorschlag für generische Spezifikationen mit sich bringt. Die Sitzung informierte auch über den neuesten Stand der Normungsaktivitäten, einschließlich der Veröffentlichung von Normen unter der Maschinenrichtlinie, der ersten Listen unter der MR im Herbst dieses Jahres (nördliche Hemisphäre) und der Behandlung von Lückenanalysen durch die CE, wobei bei Bedarf Normen mit Einschränkungen zitiert werden.

Diese Sitzung fasste die Aktivitäten der Technologiewoche zusammen, zog die wichtigsten Ergebnisse nach und koordinierte die Prioritäten für die kommenden Monate. Die Mitglieder diskutierten bereichsübergreifende regulatorische Entwicklungen und betonten die Bedeutung der Kohärenz zwischen digitalen, umweltbezogenen und produktbezogenen Rechtsvorschriften. Im Rahmen der Tagesordnung wurden die Mitglieder auch über die Entwicklung des britischen Regulierungsrahmens nach dem Brexit auf dem Laufenden gehalten und bekräftigten die Bedeutung der Aufrechterhaltung der Harmonisierung zwischen der EU und dem Vereinigten Königreich in Bereichen wie Normung und Produktanforderungen. Die nächste CECE-Technologiewoche findet vom 21. bis 24. September erneut in Brüssel statt.

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