Siemens öffnet seine Industriesoftware für europäische Start-ups
2026-06-26 09:34
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de.wedoany.com-Bericht: Siemens öffnet seine Industriesoftware für europäische Start-ups und bietet im Rahmen des „Startups Program“ drei vorkonfigurierte Softwarepakete an. Ziel ist es, Unternehmen in der Frühphase dabei zu helfen, die Hürden beim Übergang von Laborergebnissen zur praktischen industriellen Anwendung zu überwinden.

Siemens öffnet seine Industriesoftware für europäische Start-ups

Bei der Umstellung von der Prototypenentwicklung auf die industrielle Produktion stehen Start-ups oft vor Hindernissen wie fehlenden Referenzkunden, begrenzten Wachstumsmitteln und unzureichender Marktintegration. Als etablierter Industrieakteur möchte Siemens diese Lücke zwischen Innovation und Skalierung schließen, indem es diesen Unternehmen Pilotprojekte in realen Umgebungen unterstützt und ihnen Zugang zu industriellen Anwendungen und Netzwerken eröffnet. Peter Koerte, Chief Technology and Strategy Officer und Mitglied des Vorstands von Siemens, betonte, dass die Zusammenarbeit zwischen Industrie und Start-ups zu einem strategischen Wettbewerbsfaktor geworden sei: Start-ups brächten Geschwindigkeit, während Siemens industrielle Tiefe und globale Kundenbeziehungen beisteuere.

Über den Xcelerator Marketplace können Start-ups ihre internationale Sichtbarkeit erhöhen und in ein bestehendes Technologie-Ökosystem eintreten, in dem bereits potenzielle Kunden aktiv sind. In Kombination mit preislich attraktiven Industriesoftwarepaketen senkt dieser Ansatz die Einstiegshürden für Start-ups und ermöglicht es ihnen, sich auf die Produkt- und Marktentwicklung zu konzentrieren, ohne Ressourcen in den Aufbau grundlegender Werkzeuge und Infrastruktur investieren zu müssen.

Das Siemens-Start-up-Programm ist auf die drei Säulen Vernetzung, Zusammenarbeit und Befähigung aufgebaut und arbeitet derzeit mit über 7.000 Start-ups zusammen. Das Programm bietet Start-ups Zugang zu Industrietechnologien, die von globalen Herstellern genutzt werden, sowie Marktzugang und Möglichkeiten zur industriellen Zusammenarbeit. In Bereichen wie Fertigung, Robotik, Materialien, Energie und industrieller KI ist der Übergang vom Pilotprojekt zur Serienproduktion oft der teuerste und langsamste Schritt in der Entwicklung. Dieses Modell von Siemens, bei dem Software als Einstiegspunkt dient, bietet europäischen Start-ups einen schnelleren Weg, in die Wertschöpfungskette großer Hersteller integriert zu werden und erste Referenzfälle zu erhalten.

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