GTT Communications setzt auf Containment-First-Sicherheitsstrategie und kooperiert mit Dell und NVIDIA
2026-06-26 09:37
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de.wedoany.com-Bericht: James Karimi, Chief Information Officer und Chief Information Security Officer von GTT Communications, erläuterte in einem Interview die „Containment-First“-Sicherheitsstrategie des Unternehmens angesichts neuer Cyberangriffsbedrohungen. Der Kern dieser Strategie besteht darin, die laterale Bewegungsfähigkeit von Angreifern zu unterbinden und die Auswirkungen von Eindringlingen auf ein Minimum zu beschränken.

Karimi wies darauf hin, dass die schnellsten Angreifer nicht mehr auf die traditionelle „Hacker“-Methode setzen, sondern in Systeme eindringen, sich in normales Verhalten einfügen und sich mit maschineller Geschwindigkeit bewegen. Diese Realität zwinge zu einer Neugestaltung der Sicherheitsarchitektur, da herkömmliche Grenzverteidigungen die Systemsicherheit nicht mehr vollständig gewährleisten könnten. Die Lösung von GTT bestehe darin, durch klare Netzwerkregeln und Firewall-Kontexte das Netzwerk zu „entflachen“ und so die laterale Bewegung von Angreifern effektiv zu blockieren. Karimi betonte gleichzeitig, dass die menschliche Risikoebene weiterhin wichtig sei und Schulungen zum Sicherheitsbewusstsein nicht vernachlässigt werden dürften.

Auf technischer Ebene stellte GTT insbesondere seine Envision-Plattform vor, die durch softwarebasierte Edge-Service-Chains die Netzwerkresilienz und -agilität erhöht und verwaltete Sicherheitsdienste anbietet. Im Bereich der Künstlichen Intelligenz-Governance und -Betrieb arbeitet GTT mit Dell und NVIDIA zusammen, um KI-Fabriken aufzubauen und standardmäßig isolierte, sichere KI-Operatoren zu entwerfen. Karimi ist der Ansicht, dass die Datenprotokollierung ein entscheidender Schritt für den Erfolg oder Misserfolg von Unternehmens-KI sei. Darüber hinaus erörterte GTT auch Anwendungsszenarien wie verhaltensbasierte Erkennung und Reaktion, CVE-Analysen mit begleitenden Minderungsleitfäden, Echtzeit-Topologien für die Bedrohungsjagd sowie autonome Minderungslösungen innerhalb der Toleranzgrenzen der Kunden.

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