Kenia und Deutschland unterzeichnen Kooperationsabkommen zu digitalen Kompetenzen und Outsourcing
2026-06-26 10:23
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de.wedoany.com-Bericht: Kenia und Deutschland haben gestern am Kenia-Deutschland-Wirtschaftstag in Berlin eine Reihe von Abkommen unterzeichnet, um die Entwicklung digitaler Kompetenzen, Outsourcing und Open-Source-Technologiekooperationen voranzutreiben und Kenias Position als regionales Technologie- und Outsourcing-Zentrum zu stärken.

Unterzeichnung von Abkommen zu digitalen Kompetenzen und Innovation am Kenia-Deutschland-Wirtschaftstag in Berlin.

Diese Abkommen wurden im Rahmen der Regierungsverhandlungen zwischen beiden Seiten unterzeichnet, die bis Freitag andauern. Die Vereinbarungen umfassen die Entwicklung digitaler Talente, die Schaffung von Arbeitsplätzen sowie Bereiche wie klimafreundliche Landwirtschaft, Energie und Elektromobilität. Mit Unterstützung des Ministeriums für Information und Kommunikationstechnologie sowie der Digitalwirtschaft haben GetINNOtized GmbH und DEG Impulse eine digitale Ausbildungs- und Beschäftigungsplattform ins Leben gerufen, die kenianischen Jugendlichen gefragte Fähigkeiten in den Bereichen Cloud Computing, Daten und Künstliche Intelligenz vermittelt und ihnen den Zugang zu globalen Beschäftigungsmöglichkeiten erleichtert.

GIZ Kenya und Gevekom GmbH haben ein Abkommen unterzeichnet, um die Entwicklung des globalen Geschäftsdienstleistungs- und Geschäftsprozess-Outsourcing-Sektors in Kenia voranzutreiben und Kenia als bevorzugtes Ziel für digitales Outsourcing, Investitionen und hochwertige digitale Arbeitsplätze zu positionieren. GIZ Kenya hat außerdem eine Partnerschaft mit der Open Source Business Alliance geschlossen, um die Entwicklung digitaler Talente, Open-Source-Technologien, Innovationsökosysteme und digitale Souveränität zu stärken.

John Tanui, leitender Sekretär des kenianischen Ministeriums für Information und Kommunikationstechnologie sowie Digitalwirtschaft, erklärte, dass diese Abkommen das gemeinsame Engagement kenianischer und deutscher Institutionen zur Förderung der digitalen Transformation, grünen Industrialisierung, Klimaresilienz, Kompetenzentwicklung und innovationsgetriebenen Wachstums widerspiegeln. Er ist der Ansicht, dass diese Abkommen durch die Schaffung von Wegen für Investitionen, Technologietransfer, Beschäftigungsmöglichkeiten und nachhaltige wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit mit Kenias Bottom-up-Wirtschaftstransformationsagenda und der Digital-Highway-Initiative im Einklang stehen.

Chris Kiptoo, leitender Sekretär des kenianischen Nationalfinanzministeriums, führt eine Delegation in Deutschland, um über vorrangige Bereiche zu beraten, darunter digitale und technologische Zusammenarbeit. Kiptoo begrüßte das anhaltende Wachstum des bilateralen Handels: Kenias Exporte nach Deutschland stiegen von 203 Millionen US-Dollar im Jahr 2021 auf 352 Millionen US-Dollar im Jahr 2025. Er wies darauf hin, dass bereits über 120 deutsche Unternehmen in Kenia tätig sind und immer mehr Unternehmen Kenia als Basis für ihre Expansion in Subsahara-Afrika nutzen, was die Bedeutung Kenias als Tor zu regionalen und kontinentalen Märkten unterstreicht.

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