Laut den neuesten Statistiken des britischen Ministeriums für Energiesicherheit und Netto-Null-Emissionen (DESNZ) hat die gesamte installierte Kapazität an Photovoltaikenergie im Vereinigten Königreich bis Februar 2025 die Schwelle von 18 GW überschritten. Dies entspricht 1,735 Millionen Photovoltaikanlagen, die saubere Energie zur grünen Transformation Großbritanniens beitragen. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ist dieser Wert um 6,8 % gestiegen und die neu installierte Leistung erreichte 1,1 GW. Dieser Trend ist ein klarer Beweis für die anhaltenden Fortschritte Großbritanniens im Bereich der erneuerbaren Energien.
Aus der Analyse der installierten Kapazitätsstruktur geht hervor, dass der britische Photovoltaikmarkt durch eine große Anzahl von Photovoltaiksystemen für Privathaushalte und großen Freiflächenkraftwerken gekennzeichnet ist. Obwohl die Zahl der privaten Photovoltaikanlagen 73 % beträgt, beträgt ihre installierte Leistung lediglich 30 % der bundesweiten Gesamtleistung. Im Februar 2025 betrug die neu installierte Leistung von Wohnbauprojekten 58 MW und setzte damit einen stetigen Wachstumstrend fort. Gleichzeitig steuerten Freiflächenkraftwerke als dominierende Kraft unter den Photovoltaikanlagen in Großbritannien etwa 7,71 GW zur installierten Leistung bei, was 43 % der gesamten installierten Leistung entspricht. Berücksichtigt man auch „nicht zertifizierte“ Projekte, könnte der tatsächliche Anteil an Freiflächenkraftwerken sogar bei 55 Prozent liegen.
Die Daten zeigen, dass die durchschnittlichen Installationskosten einer privaten Photovoltaikanlage von 9.238 £ im Januar 2024 auf 7.561 £ im Dezember gesunken sind, wobei der Durchschnittspreis für das Jahr bei 8.198 £ liegt. Dieser Preisvorteil hat zusammen mit der politischen Unterstützung dazu geführt, dass zwischen Januar 2024 und Januar 2025 mehr als 200.000 Photovoltaikanlagen in Privathaushalten installiert wurden. Zudem wurden 22.667 Energiespeichersysteme in Privathaushalten installiert.
Besonders hervorzuheben ist, dass von den 2,3 GW neu installierter Leistung im Jahr 2024 jeweils 20 % auf private und gewerbliche Dachprojekte entfallen, was darauf hindeutet, dass die dezentrale Photovoltaik ein starkes Entwicklungspotenzial hat. Mit den kontinuierlich sinkenden Kosten und der Verbesserung der Energiespeicheranlagen eröffnen sich der britischen Photovoltaikindustrie neue Entwicklungsmöglichkeiten.









